Wellness für Zimmerpflanzen – Sprühen, Giessen, Baden
Im Winter leiden Zimmerpflanzen durch trockene Luft und Lichtmangel. Schädlinge vermehren sich unbemerkt und schwächen die Pflanzen. Im Januar ist darum der perfekte Moment, um Zimmer- und Kübelpflanzen zu hegen und zu pflegen, bevor im Frühjahr die Wachstumsphase beginnt.
Moderation: Christina Lang, Redaktion: Silvia Meister
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Die Temperatur in Wohnzimmern ist normalerweise auf 20° bis 22° eingestellt. Da die geheizte Luft trocken ist, leiden Zimmerpflanzen oft. Die Blätter werden an den Spitzen braun, junge Blätter und Blütenknospen fallen ab. Und auch beim Lüften mit kalter und trockener Luft sinkt die Luftfeuchtigkeit.
Was tun?
· Für höhere Luftfeuchtigkeit sorgen, evtl. Luftbefeuchter aufstellen (ideale Luftfeuchtigkeit circa 50%).
· Auf Zugluft empfindliche Pflanzen wie die Birgenfeige (Ficus benjamina) oder die Efeutute (Epipremnum) an einen geschützten, hellen Ort stellen.
· Pflanzen täglich mit Wassersprayer besprühen (kalkarmes Wasser verwenden!). Zu hartes Leitungswasser (über 15° fH) abkochen, so dass sich Kalk auf dem Topfboden absetzt. Oder Filterkartuschen oder gesammeltes Regenwasser verwenden.
· Öfter durchdringend giessen.
· Bei völlig eingetrockneter Erde oder blühenden Orchideen 1 Mal wöchentlich ein Wasserbad gönnen: Schüssel mit zimmerwarmem, weichem Wasser halb füllen, Pflanze mit Topf für eine Stunde hineinstellen.