Das Open Air St. Gallen 2026 ist Geschichte. Eine Ausgabe für die Geschichtsbücher. Vier Highlights, die in Erinnerung bleiben.
Die schönsten Bilder des OASG zum Geniessen:
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Bild 1 von 12. Zara Larsson verwandelte die Hauptbühne am Sonntagnachmittag in ein buntes Pop-Spektakel. Bildquelle: SRF/David Marbach.
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Bild 2 von 12. Die Schaffhauserin Rahel durfte auf der Bühne mit Zara Larsson vor Tausenden Fans tanzen. Bildquelle: SRF/David Marbach.
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Bild 3 von 12. Ein fast ausverkauftes Open Air St. Gallen geht zu Ende. Die Veranstalter ziehen positive Bilanz. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 4 von 12. Wasser in Bechern, aus Sprühflaschen oder in Plantschbecken: Am diesjährigen Open Air St. Gallen war jedes Mittel recht, um sich kühl zu halten. Bildquelle: SRF/David Marbach.
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Bild 5 von 12. Mit der Fanversion von «Mon Amour» brachten Hecht sowohl die Fussballer als auch die Fans des FC St. Gallen – und sowieso das ganze OASG – zum Mitsingen. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 6 von 12. Nina Chuba überzeugte das Publikum in ihrem «Lieblingsland Schweiz». Bildquelle: SRF/David Marbach.
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Bild 7 von 12. Die Indie-Überflieger Wet Leg performten in dichten Nebel gehüllt. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 8 von 12. Mit Rettungsdecken hielten sich die Fans von Twenty One Pilots kühl, bis ihre Idole um 22 Uhr die Hauptbühne bespielten. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 9 von 12. «Are you ok?» – die irische Country-Pop-Queen CMAT fragte regelmässig nach dem Wohlbefinden des Publikums. Bildquelle: SRF/David Marbach.
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Bild 10 von 12. Sich selbst und Getränke kühl halten: Das war das Ziel. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 11 von 12. Rapper Jule X eröffnete die Hauptbühne – und riss sie direkt ab. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 12 von 12. Underground-Hip-Hop-Gruppe aus Berlin: Tiefbasskommando. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
1. Festival trifft auf Fussball
Als die Fans des FC St. Gallen den Hecht-Hit «Mon Amour» zu einer Fussballhymne umfunktionierten, versprach die Band: Wenn die St. Galler den Schweizer Cup gewinnen, spielen sie die Fan-Version des Songs am Open Air St. Gallen.
Beides traf ein. Und wie! Zunächst holte Frontmann Stefan Buck Leute aus dem Publikum auf die Bühne, dann folgte die grosse Überraschung: «Willkomme, d' Spieler vom FC St. Galle!» Als die Spieler mit Pokal auf die Bühne traten, gab es für die Menge kein Halten mehr.
Auch Baschi schickte Grüsse an Fussballer raus – und zwar in Form eines «Bring en hei»-Festivalchors für die Schweizer Nati. Moshpit inklusive.
2. Der Tanz zum Glück
Selbst der letzte Festivaltag am Sonntag lockte noch einmal 29'000 Besucherinnen und Besucher ins Sittertobel. Grossen Anteil daran wird der Auftritt des schwedischen Popstars Zara Larsson gehabt haben. Bereits Stunden vor dem Konzert warteten Dutzende Fans vor der Hauptbühne, um den Tanz zu «Lush Life» gemeinsam mit Zara Larsson vor versammeltem OASG-Publikum aufzuführen.
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Bild 1 von 3. Mit Plakaten und Vorfreude ausgestattet: Die Fans warteten stundenlang auf den Auftritt von Zara Larsson. Bildquelle: SRF/Nuria Spycher.
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Bild 2 von 3. Auch Lea aus Zürich und Eva aus St. Gallen wollten von Zara Larsson auf die Bühne geholt werden. Bildquelle: SRF/Nuria Spycher.
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Bild 3 von 3. Rahel (21) aus Schaffhausen durfte mit Popstar Zara Larsson die Choreo zu «Lush Life» vor OASG-Publikum tanzen. Bildquelle: SRF/David Marbach.
Ausgewählt wurde die 21-jährige Schaffhauserin Rahel. Nach ihrem grossen Auftritt konnte sie ihr Glück kaum fassen: «Es ist wie ein Fiebertraum», sagte sie zu SRF.
3. Die heissen und kühlen Momente
Das Wetter meinte es gut mit dem OASG – fast zu gut. Bei Temperaturen von über 30 Grad wurde aus «Schlammgallen» heuer «Sungallen». Nur in den letzten Minuten des Festivals gab es ein paar Regentropfen.
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Bild 1 von 7. Baden in der Sitter gehörte wohl zu einer der liebsten Tätigkeiten an der diesjährigen Ausgabe des OASG. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 2 von 7. Auf dem Festivalgelände dienten sowohl grössere Pools ... Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 3 von 7. ... als auch kleinere für Abkühlung. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 4 von 7. Mit Fächern ausgestattet tanzte es sich um einiges besser. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 5 von 7. Kühldecken und Schirme halfen den Fans von Twenty One Pilots dabei, 13 Stunden in der ersten Reihe vor der Hauptbühne auszuharren, bis ihre Idole auftraten. Bildquelle: SRF/Noëlle Guidon.
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Bild 6 von 7. Wer Schatten suchte, fand ihn manchmal auch unter einer Yogamatte. Bildquelle: SRF/Lena Rhyner.
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Bild 7 von 7. Das Open Air St. Gallen stattete das Gelände mit zusätzlichen Wassernebelkanonen, Klimageräten und Ventilatoren aus. Bildquelle: SRF/Nuria Spycher.
In der Sitter wurde geplanscht, Wasserpistolen und Sprühflaschen waren gefragter als manches Festival-Gadget, und selbst kleine Planschbecken wurden zu Treffpunkten. Die Hitze wurde damit fast zu einem eigenen Programmpunkt – und zeigte einmal mehr, wie erfinderisch Festivalgäste sein können.
4. Die Neu- und Wiederentdeckungen
Und klar: Am Ende lebt ein Festival auch von den musikalischen Highlights. Zwei Kostproben aus dem OASG-Line-up.
Die Neuentdeckung: CMAT. «Es gibt die raren Festivalkonzerte, an denen alles stimmt: Der Sonnenstand, die Stimmung, der Sound. Der irischen Country-Pop-Queen CMAT gelingt das heute im Sittertobel», schreibt Musikredaktor Claudio Landolt über den Auftritt von Ciara Mary-Alice Thompson, kurz CMAT. Viele Festivalgängerinnen und -gänger kannten sie vorher wohl noch nicht – und gehen als Fans nach Hause.
Die Wiederentdeckung: Scooter. «Scooter sollte, ach, muss man live erlebt haben, ganz egal, ob man die Musik auch ausserhalb des Tobels hören würde», sagt Musikredaktor Schimun Krausz. Pure Reizüberflutung, so viel Bass, dass der ganze Körper bebt, und Zwischenansagen, die auch auf einem Kalender mit Lebensweisheiten stehen könnten: Ein Scooter-Konzert ist einfach legendär.
Und wer jetzt denkt «Hach, ich will noch mehr vom OASG sehen»: Hier gibt es den ganzen Liveticker vom Open Air St. Gallen zum Nachlesen.