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Musik-Blog Festivalsommer 2018: Auf diese 5 Momente freue ich mich

Ich muss ehrlich sein. Der Blick auf das Festivalprogramm 2018 verleitet mich nicht zum grössten Luftsprung meines Lebens. Highlights sind aber trotzdem in Sicht. Und sei auch nur, den Festivalbesuchern in St. Gallen zuzuschauen, die sich Depeche Mode nicht ansehen werden.

So geht Festival-Stimmung (Open Air Gampel 2017)
Legende: So geht Festival-Stimmung (Open Air Gampel 2017) SRF

Auch wenn ich mich längst damit abgefunden habe, dass sich die Open Air-Saison nicht primär um Musik dreht, probiere ich mich Jahr für Jahr auf die auftretenden Bands zu fokussieren. Meine fünf Punkte der Festival-Vorfreude schweifen teils leicht vom reinen musikalischen Ereignis ab.

#1: Depeche Mode und Nine Inch Nails am Open Air St. Gallen

Wenn die Nine Inch Nails am Open Air St. Gallen auftreten, werde ich garantiert in Richtung Bühne schauen. Mein letztes NIN-Konzert liegt gut zehn Jahre zurück und an einem Festival habe ich Trent Reznor noch nicht erlebt.

Weniger gespannt bin ich auf den Auftritt von Depeche Mode. Da erwarte ich keine Überraschungen. Deshalb könnte ich mir auch einen Abstecher ins Gelände vorstellen, um mir die Leute anzusehen, denen das Konzert der New Wave-Legenden am Allerwertesten vorbeigeht. «Depeche What?» Ja. Das könnte unterhaltend sein.

#2: Eminent: Eminem am Openair Frauenfeld

Der Grund, wieso das Openair Frauenfeld längst ausverkauft ist hat einen Namen: EMINEM! Wie bissig ist der King Of Hip Hop 2018 noch? Was bringt er, nebst seinem Renommee, mit auf die Bühne? Antworten darauf gibt es Anfang Juli am Openair Frauenfeld.

#3: Die SRF 3 Best Talent-Acts am Open Air Gampel

Wer sich einen ganz tiefen Zug angesagte Schweizer Musik gönnen möchte – ist am Open Air Gampel gut aufgehoben. Nebst den üblichen Nebenerscheinungen der Walliser Sommerparty, spielt da eine ganze Reihe SRF 3 Best Talent-Acts, wie z.B. Dodo, Hecht, Danitsa, Tobias Carshey, Death By Chocolate, The Gardener & The Tree oder Steff La Cheffe.

#4: Der neue Gurten in alter Pracht

Das Gurtenfestival gibt der wichtigsten Komponente eines Festivals mehr Platz: Dem Publikum. Wie das? Zum einen zügelt die Waldbühne dahin, wo die Zeltbühne stand. Die Zeltbühne steht neu am Rand der Sleeping-Zone. Ausserdem verabschiedet sich der Gurten von gewissen grossen Sponsoren und ihren Ständen. Zwar werden die Tickets etwas teurer. Dafür gibt es weniger Werbung auf dem Gelände.

Ein mutiger und aussergewöhnlicher Schritt. Wie sich die neuen Platzverhältnisse auf dem Gurten anfühlen, erfahren wir im Juli.

#5: Olé Paléo

Alle Jahre wieder gewinnt das Paleo-Festival den Line Up-Preis. Da gibt’s Bands zu entdecken, die man vielleicht noch nie live gesehen hat. Wie in diesem Jahr etwa KoKoKo oder Tshegue. Zwei Namen, die gerade daran sind die afrikanische Popmusik zu renovieren. Oder Bands, die man endlich (wieder) einmal live erleben möchte, wie die Gorillaz, Depeche Mode oder Lenny Kravitz.

Ausserdem ist das Paleo-Festival eines der freundlichsten Open Airs der Schweiz mit dem saubersten Festivalgelände des Universums.

Autor: Gregi Sigrist

Autor: Gregi Sigrist

Gregi Sigrist ist Musikjournalist der Fachredaktion Musik Pop/Rock von Schweizer Radio und Fernsehen. Im Musik-Blog schaut er auf, unter und hinter aktuelle Musikthemen und ihre Nebengeräusche.

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