CO2-Zuschlag für besonders klimaschädliche Produkte – ja oder nein?

Wer fliegt, schadet der Umwelt – das ist inzwischen vielen bewusst. Doch auch importierte Schnittblumen zum Valentinstag sorgen für viele CO2 Emissionen. 12 holländische Rosen verursachen in etwa gleich viel CO2 wie 50 Kilometer Autofahrt oder ein Kilogramm Rindfleisch.

Valentinsstrauss
Bildlegende: Colourbox

Jährlich importiert die Schweiz bis zu 20 000 Tonnen Schnittblumen. Pro Kopf gerechnet sind wir Weltmeister im Blumenimport. Das bleibt nicht ohne ökologische Folgen. Doch auch andere landwirtschaftliche Produkte stehen im Gegenwind. Schweizer Klimaschützer fordern deshalb einen CO2-Zuschlag für besonders klimaschädliche Produkte – wie zum Beispiel Erdbeeren aus Israel, Spargeln aus Peru oder Fleisch und Milch aus Massentierhaltung.

Sollen Käufer von klimaschädlichen Produkten tiefer in die Tasche greifen müssen? Diese Frage diskutiert die Sendung «Forum» mit Hörerinnen und Hörern. Und mit Gästen:

• Rudolf Minsch, Chefökonom Economiesuisse
• Georg Klingler, Leiter Klima bei Greenpeace Schweiz und Bauer
• Urs Meier, Geschäftsleiter Schweizer Floristenverband

Moderation: Yvonne Hafner, Redaktion: Online: Karin Rüfli