Staat oder Markt: Wer soll für mehr günstige Wohnungen sorgen?

Günstige Wohnungen sind Mangelware, findet der Schweizerische Mieterinnen- und Mieterverband. Mit seiner Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» soll sich das ändern. Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative aber ab. Am 9. Februar entscheidet die Bevölkerung.

Abstimmung über mehr Genossenschaftswohnungen.
Bildlegende: Abstimmung über mehr Genossenschaftswohnungen. Keystone

Heute beträgt der Anteil der gemeinnützigen Wohnungen am gesamten Wohnungsbestand rund 4 Prozent. Geht es nach der Initiative des Mieterverbands, sollen künftig 10 Prozent aller Neubauten gemeinnützig sein.

Der Abstimmungskampf verläuft nach dem klassischen Links-Rechts-Schema: Die politische Linke unterstützt die Initiative, die Bürgerlichen lehnen sie ab.

Gäste in der Sendung

  • Michael Töngi, Nationalrat der Grünen aus dem Kanton Luzern und Vorstandsmitglied des Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverbands, als Vertreter der Befürworter
  • Albert Leiser, FDP-Gemeinderat der Stadt Zürich und Direktor des Hauseigentümerverbands des Kantons Zürich, als Vertreter der Gegner der Vorlage

Moderation: Rafael von Matt, Redaktion: Rafael von Matt / Online: Barbara Kohler