«Rumantsch Grischun» von Ralf Schlatter

«Rumantsch Grischun» ist die Geschichte einer Selbstsuche dreier sehr unterschiedlicher Menschen. Und es ist gleichzeitig eine augenzwinkernde Auseinandersetzung mit unserer vierten Landessprache und dem Röstigraben zwischen Olten und dem Piz Corvatsch.

Röschtigraben zwischen Olten und Piz Corvatsch?
Bildlegende: Röschtigraben zwischen Olten und Piz Corvatsch? Wikipedia / Roland Zumbühl und Rabiator Larry

Alles beginnt mit einem Migros-Kurs für Rumantsch Grischun in Olten, zu dem sich nur zwei Personen einfinden: die 67-jährige Witwe Heide Walther aus Heidelberg, die seit zwanzig Jahren in der Schweiz lebt und seit dem Lawinentod ihres Mannes in den Bündner Bergen eine besondere Beziehung zum Bündnerland hat, und die 20-jährige Martina Burki aus Zofingen, die als Sennerin auf eine Bündner Alp will.

Der Romanisch-Lehrer Vinzenz Padrutt, 42, ist ehemaliger Skilehrer und Tourenführer, kann aber seinen Beruf seit einem Unfall nicht mehr ausüben. Der Kurs, der wegen mangelnder Teilnahme nicht zustande kommt, wird privat weitergeführt. Aus der Kursbekanntschaft entstehen weitergehende Beziehungen, die auf einer Bergtour im Bündnerland eskalieren. Hilde ist überzeugt, dass zwischen dem Unfall von Vinzenz und dem Lawinentod ihres Mannes eine Verbindung besteht.

Mit: René Schnoz (Vinzenz Padrutt), Dinah Hinz (Heide Walther), Anna Katharina Rickert (Martina Burki), Charlotte Joss (Regine Burki), Marietta Jemmi (Verkäuferin), Ralf Schlatter (Minibarmann)

Übersetzung ins Rätoromanische: Marietta Jemmi - Musik: Michael Wernli - Tontechnik: Norbert Elser, Roger Heiniger - Regie: Geri Dillier - Produktion: SRF 2006 - Dauer: 48'

Redaktion: Simone Karpf