INPUT KOMPAKT: Treiben uns Smartphones in die digitale Fettsucht?

Input gibt es neu auch in 15 statt 50 Minuten. In der aktuellen Sendung geht es um Smartphones und Apps - Terminkalender, Fitnessgurus, Adressbücher, Babysitter und Landkarten zugleich. Was passiert, wenn wir immer mehr den Geräten in der Hosentasche überlassen?

Digitale Assistenten in der Hosentasche: Smartphones und Apps.
Bildlegende: Digitale Assistenten in der Hosentasche: Smartphones und Apps. Keystone

Zehn Jahre nachdem das erste iPhone der Öffentlichkeit präsentiert wurde, warnt Futurist Gerd Leonhard vor einer «digitalen Fettsucht». Er befürchtet, dass uns Smartphones nicht nur denkfaul und träge machen, sondern dass wir irgendwann uns selbst vergessen: «Wir kriegen unheimlich viel Power durch diese Geräte – und werden zugleich unglaublich abhängig. Wie eine gute Droge halt ist.»

Der langjährige SRF-Digitalredaktor Guido Berger widerspricht: «Smartphones und Apps sind Werkzeuge. Mächtige Werkzeuge, ja. Aber wir sind nicht abhängig von Maschinen, sondern von den Menschen, welche diese Maschinen bauen.»

«Input» stellt die Argumente beider Seiten einander gegenüber und macht den Fakten-Check mit einem Hirnforscher. Schadet das Auslagern unserer Denkfähigkeiten ans Smartphone dem Gedächtnis?

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Redaktion: Céline Raval