Brilliant, ausgewandert, verstummt: Elsie Bianchi

Die Pianistin und Sängerin Elsie Bianchi stammt aus Zürich. In den 1950er Jahren sehr erfolgreich als Jazzpianistin und Sängerin, wanderte sie 1968 in die USA aus, wo sie 10 Jahre später den Jazz aufgab und in die Sportartikel-Branche wechselte. 

Elsie Bianchi, 1930 als Elsie Brunner in Zürich geboren, lernte zunächst Akkordeon und machte eine kaufmännische Ausbildung. Am Jazzfestival Zürich, wo sie als Sängerin, Jazz-Akkordeonistin und Pianistin auftrat, wurde sie 1951-54 mehrfach ausgezeichnet.

Mit ihrem Mann, dem Saxophonisten und Bassisten Siro Bianchi, trat sie in der Schweiz und in den USA auf, bis das Paar sich 1968 definitiv in den USA niederliess. 1978 gaben Siro und Elsie Bianchi den Musikerberuf auf und führten eine Sportartikel-Firma. Heute lebt Elsie Bianchi auf einer Farm in Georgia.

Der Saxophonist und Jazzhistoriker Bruno Spörri und die Journalistin und Musikerin Christina Omlin sind zu Gast bei Andreas Müller-Crepon.

Erstausstrahlung: 07.05.13

Autor/in: Andreas Müller-Crepon, Redaktion: Beat Blaser