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Raclette-Tischgrills Raclette-Öfeli im Härtetest: Drei Geräte fallen durch

Kassensturz und K-Tipp liessen 10 Raclette-Tischgrills testen. Bereits ab 49 Franken gibt es ein gutes Gerät.

«Kassensturz» hat zehn der meistverkauften Raclette-Tischgrills ins deutsche Prüflabor Applitest in Nürnberg geschickt. Die Preisunterschiede sind gross: Das günstigste Gerät im Test ist von der Marke Severin und kostet 25.70 Franken, das teuerste kostet knapp 130 Franken und ist von der Marke Solis.

Testsieger ist das Modell von Koenig

Testsieger ist das Modell «4 and more» von Koenig. Der Käse schmilzt gleichmässig und lässt sich einfach aus den Pfännchen abgiessen. Auch grillieren lässt es sich gut damit. Es kostet knapp 80 Franken.

So haben die Raclette-Öfeli abgeschnitten

Knapp dahinter und im gleichen Preisbereich folgt von WMF «Lono Raclette 4». Auf dem dritten Platz folgt der teuerste Tischgrill im Test von Solis. Wer gerne ein Gerät für vier Personen mit Ausbaumöglichkeit möchte, ist bei diesem Gerät an der richtigen Stelle.

So wurde getestet

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  • Temperaturgleichmässigkeit bei maximaler Einstellung
  • Wärmeverteilung
  • Praxistest mit Raclettekäse, Steak und Zucchetti
  • Handhabung (Bedienungsanleitung, Aufbau/Inbetriebnahme, Grillpraxis, Reinigen, Aufbewahrung, Kratztest)
  • Sicherheit (elektrische und thermische Sicherheit)

Erfreulich ist, dass sieben Geräte mit einer «guten» Gesamtnote abgeschnitten haben. Darunter ist auch das günstige Gerät von Trisa (49.90 Franken): Es konnte sowohl beim Praxistest mit Raclettekäse wie auch beim Praxistest der Grillplatte mit Fleisch und Zucchetti überzeugen.

Eigenmarke von Fust ist «ungenügend»

Den anderen günstigen Geräten reicht es nicht für eine «genügende» Gesamtnote. Das Modell von Primotecq, der Eigenmarke von Fust, schneidet insbesondere wegen des Temperaturreglers «ungenügend» ab. Testleiter Ewald Weber erklärt: «Dieses Drehrad hat keine Markierungen, das heisst, man hat keine genaue Angabe der Einstellposition und weiss nicht, wo man sich befindet.» Fust überlegt sich deshalb, den Temperaturregler mit einer Markierung zu ergänzen.

Ebenfalls «ungenügend» ist das günstigste Modell des Tests, Severin Raclette 4 für 25.70 Franken. Der Aufbau ist ein Murks, und die Wärmeverteilung lässt zu wünschen übrig. Der Hersteller will die Kritikpunkte in die Produktentwicklung einfliessen lassen. Schliesslich ist auch Nouvel «ungenügend».

Es ist schlecht konstruiert und verarbeitet. Und: Beim Praxistest mit dem Fleisch zeigte sich, dass es keine Grillstreifen gibt. «Dies liegt daran, dass die Grillplatte zu wenig heiss wird», erklärt Testleiter Ewald Weber. Nouvel will Modifikationen am Gerät vornehmen.

Grillplatten gehören nicht in die Geschirrspülmaschine

Ewald Weber empfiehlt, die Grillplatten von Hand zu waschen, nicht in der Geschirr-Spülmaschine: «Die Reinigungsmittel, die in der Spülmaschine verwendet werden, greifen die Beschichtung an, und dann wird die Beschichtung im Laufe der Zeit beschädigt.»

Zum Download

Espresso, 27.01.2026, 8:10 Uhr

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