Biodiversität entsteht auch dank kultureller Vielfalt

  • Mittwoch, 15. Dezember 2010, 9:06 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 15. Dezember 2010, 9:06 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 15. Dezember 2010, 18:30 Uhr, DRS 2
    • Mittwoch, 15. Dezember 2010, 23:33 Uhr, DRS 4 News
    • Donnerstag, 16. Dezember 2010, 2:33 Uhr, DRS 4 News
    • Donnerstag, 16. Dezember 2010, 5:33 Uhr, DRS 4 News

Um die Natur zu schützen und deren Biodiversität zu erhalten, wurden weltweit 12 Prozent der Erdoberfläche unter Schutz gestellt. Oft wurde die lokal ansässige Bevölkerung aus diesen Schutzzonen vertrieben, in der Annahme, sie würde der Biodiversität schaden.

Zusammenarbeit: Die Maldaris im Gir Forest nutzen nur die Milch der Büffel. Das Fleisch überlassen sie den Löwen.
Bildlegende: Zusammenarbeit: Die Maldaris im Gir Forest nutzen nur die Milch der Büffel. Das Fleisch überlassen sie den Löwen. girnationalpark.com

Diese Annahme ist jedoch falsch sagen immer mehr Wissenschaftler. Gerade diesen lokalen Ethnien mit ihren besonderen Lebensweisen ist es zu verdanken, dass die spezifische Biodiversität überhaupt entstanden ist.

Beispiele aus dem Schutzgebiet «Gir Forest» in Indien, dem Yellowstone National Park in den USA oder einem Naturschutzgebiet im Südwesten Chinas zeigen, dass Mensch und Natur symbiotisch zusammen leben können.

Redaktion: Maya Brändli