Fukushima: die Zwangsevakuierten von Futaba

  • Dienstag, 6. März 2012, 9:06 Uhr
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Ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hoffen viele auf eine Energiewende in Japan. Doch für die Bevölkerung von Futaba, der Stadt der Energie am Rande des Kraftwerks Fukushima 1, kommt ein Ausstieg in jedem Fall zu spät.

Umsiedeln nach der Katastrophe: Evakuierte aus Futaba.
Bildlegende: Umsiedeln nach der Katastrophe: Evakuierte aus Futaba. Keystone

Es war eine Dreifach-Katastrophe, die sich vor einem Jahr in Japan ereignete: Erdbeben, Tsunami und dann die Reaktorkatastrophe von Fukushima. In der Folge wurden alle Atomkraftwerke Japans zur Überprüfung heruntergefahren - bis April sollen sie alle stillstehen.

Für die Menschen im Ort Futaba kommt dies zu spät: Sie sind am 12. März 2011 zwangsevakuiert worden und haben alles verloren. Einige hundert von ihnen leben immer noch in einer umgewandelten Schule nahe von Tokio, die zu einer kleinen Kopie der Stadt Futaba geworden ist. Langzeitperspektiven haben sie nicht.

 

Autor/in: Judith Brandner