Stammzellen - alte und neue Hoffnungsträger

  • Mittwoch, 7. April 2010, 9:06 Uhr
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    • Mittwoch, 7. April 2010, 9:06 Uhr, DRS 2
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Die Schweizer Stammzell-Forschung erhält zehn Millionen Franken - in den Labors beginnt nun die Arbeit, mit einem klaren Ziel vor Augen: Die Schweiz soll in der Stammzellforschung internationales Niveau erreichen.

Zwölf Forschungsprojekte wurden innerhalb des NFP 63 bewilligt. Die Wissenschaftler aus Bern, Zürich, Basel, Genf und Lausanne arbeiten mit Zellkulturen und Labortieren - nicht mit Patienten. Sie betreiben komplexe Grundlagenforschung in einem noch sehr jungen Forschungsgebiet. Noch immer weiss man nicht viel über die biologischen Prozesse, die einer Stammzelle mitteilen, zu welcher Zelle sie sich entwickeln soll.

Kein einziges der Forschungsprojekte im NFP 63 setzt übrigens auf die umstrittenen, embryonalen Stammzellen. Sie wurden in den letzten Jahren von den iPS (induzierte pluripotente Stammzellen) als Hoffnungsträger abgelöst, einer neu entwickelten Stammzellenart, die aus gewöhnlichen Körperzellen hergestellt wird und ähnliche Eigenschaften wie embryonale Stammzellen hat. 

Wie will sich die Schweiz in dem rasant entwickelnden Gebiet positionieren und was ist aus dem anfänglichen Hype um die Alleskönner-Zellen geworden? Eine Spurensuche bei Ethikern und Forschern.

Redaktion: Odette Frey