Wenn das Öl im Boden bleibt

  • Mittwoch, 15. September 2010, 9:06 Uhr
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Das Entwicklungsland Ecuador lebt von seinen Erdölreserven. Das Land würde aber auf die Förderung verzichten, wenn es dafür eine Entschädigung bekommt.

Ein ecuadorianischer Arbeiter beseitigt Ölverschmutzungen.
Bildlegende: Ein ecuadorianischer Arbeiter beseitigt Ölverschmutzungen. Reuters

Die Ausbeutung des Öls in Ecuador hatte für die Natur und die Menschen verheerende Konsequenzen: verschmutzte Flüsse und Böden, Abholzung. Jetzt schlägt Ecuador der Weltgemeinschaft einen aussergewöhnlichen Deal vor: Zahlt uns viel Geld - und dann lassen wir einen Teil unseres Öls im Boden.

Der Deal ist verlockend, denn es geht nicht um irgendein Gebiet, auf dem Ecuador auf Ölförderung verzichten will. Es geht um Öl, das unter dem Yasuní-Regenwald liegt, dem artenreichsten Gebiet der Welt und Zuhause der Waorani-Indianer.

«Kontext» zeigt auf, wie das Ölgeschäft den einzigartigen Regenwald und die darin lebenden Menschen bedroht - und geht der Frage nach, ob Ecuadors spektakulärer Vorschlag eine Lösung für diese Probleme bringen kann.

Autor/in: Thomas Häusler