Der Klang der Stille

Nach Stille sehnen wir uns und ertragen sie dann doch nicht. Denn Stille wird oft negativ definiert, meistens als das Fehlen von Klang. Dabei hat sie ganz verschiedene Qualitäten und verschiedene Gesichter.

EIun Mann horcht fasziniert in die Waldesstille Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Stille bedeutet für jeden etwas anderes und ist für viele mehr als die blosse Abwesenheit von Lärm. Colourbox

Das Radio scheint auf den ersten Blick ungeeignet, um sich der Stille anzunähern. Schliesslich ist es am Radio nie still. Doch Stille hat mit unserer Ohrenwahrnehmung zu tun, deshalb ist das Radio das einzige Medium, das Stille reflektieren kann.

Der «Doppelpunkt» von Radio SRF 1 macht sich auf der Suche nach den Qualitäten der unbekannten Grösse Stille. Alle Protagonistinnen und Protagonisten, die in der Sendung auftreten, sehen sie anders:

  • Der Höhlenforscher Philipp Häuselmann geniesst die tiefe Stille in der Höhle
  • Der Physiker und Akustikexperte Kurt Heutschi macht Experimente im schalltoten Raum.
  • Die Yogalehrerin Dagmar Jauernig gibt Schweigeseminare.
  • Der Klanggärtner Andres Bosshard sucht die Stille mitten in der Stadt.

Das liebste Geräusch

Zum Jahresende haben SRF-2-Redaktorinnen verraten, welche Geräusche sie besonders mögen, und welche Geschichte dahinter steckt.

Manche Geräusche mögen sie besonders, weil sie ihnen so vertraut sind. Andere wecken schöne Erinnerungen. Wenn Cornelia Kazis vor lauter Arbeit Hören und Sehen vergeht, hilft nur noch die Zuflucht zu ihrem liebsten Geräusch: der Stille.