Das hilft gegen das Feuer im Mund

Gegen die ungewohnte Schärfe einschlägiger Speisen gibt es gute Mittel. Der Schluck aus dem Wasserglas zählt nicht dazu.

Frau mit hochrotem Kopf und weit aufgerissenen Augen hält sich die Hände vor den Mund. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Scharfe Gerichte heizen dem untrainierten Gaumen heftig ein. imago/basf

Sieht man sich mit einer unerwartet scharfen Speise konfrontiert, liegt der Griff zum Wasserglas nahe. Bloss hat der kühlende Schluck meist nicht den erwünschten Effekt: Das Brennen im Mund lässt kaum nach!

Die Ursache: Für die Schärfe von Chili oder Curry ist das sogenannte Capsaicin verantwortlich, das sich zwar in Fett oder Öl auflöst, aber nicht in Wasser. So vermindert der Inhalt des Wasserglases zwar das generelle Hitzegefühl, die Schärfe jedoch bleibt.

Was hilft: Olivenöl, Joghurt oder Milch. Als Alternative werden auch Brot, Bananen oder gekochter Reis empfohlen. Und dann ist es tatsächlich so, dass man sich an scharfe Küche gewöhnen kann: Isst man mehrere Tage lang pikante Speisen, stumpfen jene Nerven ab, die dem Körper das Gefühl der Schärfe signalisieren. Nach ein bis zwei Monaten ohne scharfes Essen würde sich die Sensibilität wieder normalisieren, sagen Mediziner.

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