In meinen Rucksack packe ich...

Was gehört alles hinein und wie wird er optimal gepackt? Praxistipps vom Outdoor-Spezialisten.

«In meinem Rucksack schaue ich, dass ich Ordnung habe und die wichtigsten Sachen schnell griffbereit sind», erklärt Survival-Trainer Gion Saluz de Salugo seine Rucksack-Packphilosophie.

In erster Linie zählt der Schutz vor dem Klima, also Wind und Regen, denn in den Bergen kann das Wetter plötzlich umschlagen. Der Regenschutz muss stets griffbereit sein und ist deshalb zuoberst im Rucksack. «Wenn man von einem Unwetter überrascht wird, ist man froh, wenn man die Regenjacke oder allenfalls auch die Regenhose schnell zur Hand hat», weiss der Outdoor-Spezialist.

Rucksack-Tipps des Survival-Trainers

  • Klimaschutz Sonnenbrille, Sonnenhut, Sonnencreme. Ausserdem ein dickerer Pullover, ein Schal und allenfalls Handschuhe – auch im Sommer kann es kalt werden, besonders wenn man gezwungen ist, draussen zu übernachten. Den Schal kann man zur Not auch als Sonnenschutz verwenden.
  • Erste Hilfe Kleine Notfallapotheke mit einer Pinzette, Pflaster, Blasenpflaster und leichtem Schmerzmittel.
  • Proviant Sportriegel gegen den Hungerast, bis die nächste Verpflegungsmöglichkeit erreicht ist. Wer müde und unterzuckert unterwegs, erhöht sein Verletzungsrisiko.
  • Getränk Mindestens eine Literflasche voll Wasser, um den Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen kompensieren zu können. Beim Auffüllen an Brunnen darauf achten, ob diese auch wirklich Trinkwasser führen.
  • Taschenmesser Das Werkzeug für alle Situationen – und wenn man es schliesslich nur zum Einschneiden des Cervelats gebraucht hat. Merke: Ein scharfes Messer ist ein sicheres Messer.

Was darf in Ihrem Rucksack nicht fehlen? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit den anderen Lesern dieses Artikels.