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Wissenschaftler betrachtet eine Kinderpuppe in einem Reagenzglas.
Legende: Die Fortpflanzungsmedizin findet immer neue Wege, um den Kinderwunsch möglich zu machen. imago
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Lifestyle Vom Wunschkind zum Kind um jeden Preis

Bleibt das Wunschkind aus oder soll es später kommen, finden sich heute die wenigsten Betroffenen mit den natürlichen Gegebenheiten ab. Die Fortpflanzungsmedizin sprengt laufend neue Grenzen und eröffnet Optionen, die 1978, bei der Geburt des ersten Retortenbabys noch undenkbar waren.

Frauen ohne Gebärmutter bekommen eine transplantiert. Frauen, die mit dem Kinderkriegen einfach noch warten wollen, lassen ihre Eizellen einfrieren und Jahre später wieder auftauen. Und wer keine Eizellen oder Spermien hat, kann sie sich vielleicht bald schon im Labor heranziehen lassen – aus den eigenen Stammzellen.

Um den Wunsch nach einem eigenen Kind zu erfüllen, werden die Grenzen der Biologie verschoben. Fast alle dieser Verfahren befinden sich im experimentellen Stadium. Ihr Nutzen, ihre Risiken unbekannt.

36 Jahre nach der Geburt des ersten im Reagenzglas gezeugten, sogenannten Retortenbabys wagt die Reproduktionsmedizin Grenzgänge, die weit über die künstliche Befruchtung hinausgehen. Für immer fruchtbar? Ein «Kontext» von Marieke Degen zu den Grenzgängen der Fortpflanzungsmedizin.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst Jacob , Moeriken
    Die Natur macht's ja vor, das Gute ist der Feind des Besseren. Mensch v1.99. Die perfekte Maschine Mensch ist Vorgabe, und wer's zuerst schafft, hat gewonnen. Erst nur für Reiche und Intelligente, mit Stammbaum und Allem, was so hilft. Und der Rest, vielleicht auch bald schon genetisch kastriert, manipuliert, aussortiert, selektioniert, bleibt für die Verwaltung und Arbeit, in überschaubarer und kontrollierbarer Art und Form erhalten. Ich mache jede Wette, dass kein Glaube dies verhindern wird.
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  • Kommentar von mike imhof , thun
    Ethiker müssten doch auf der Metaebene immer beide Seiten in Betracht ziehen. Immerhin nimmt die Fertilität weltweit ab. Die Umweltverschmutzung nimmt laufend zu - etc... Was gibt es wichtigeres als Kinder? Vielleicht werden eines Tages alle Kinder assistiert gezeugt. Die Vorteile liegen doch auf der Hand?
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    1. Antwort von A.Käser , Zürich
      M.I./Alle Kinder werden zu Erwachsenen.Wieso sollen Kinder,Menschen überhaupt so wichtig sein?Betrachten Sie mal unvoreingenommen,was die Menschen so treiben.Erhaben?Schön?Beginnen Sie zu analysieren,was den menschlichen Geist,wirklich antreibt.Wieso,er sich so erbärmlich an seine physische Existenz klammert.Hat schon längst jegliche Würde,in jeder Hinsicht verloren.Im Gegenteil.Zunehmend schwieriger wird es für das einzelne Individuum,sowas wie Würde überhaupt noch irgendwie wahrzunehmen.
  • Kommentar von Karl Meier , Thun
    Ich, mich, mein, mir - Herr, segne diese vier! Ob um jeden Preis schwanger oder straffrei abtreiben: Hauptsache, mein Wille geschieht. Ich will alles - und ich will es jetzt. Jeder sein eigener Gott. Das führt nicht zu einer friedlicheren Welt.
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