Sind die Kinder aus dem Haus, droht die Leere

Wenn der Nachwuchs auszieht, beginnt nicht nur für die jungen Erwachsenen ein neuer Lebensabschnitt.

Wenn die Kinder aus dem Haus sind, ist das Haus plötzlich leer, und schnell ist der Alltag eine einzige riesige Sinnkrise. Mit dem «Empty Nest Syndrom» hatten in der Vergangenheit vor allem die Mütter zu kämpfen – die gemäss einer Studie der Universität Bern mit dem Thema aber mittlerweile deutlich besser umgehen als die Väter.

Das liegt zum einen daran, dass heutzutage viele Frauen auch als Mutter noch berufstätig sind und sich nicht mehr nur über ihre Mutterrolle definieren. Zum anderen würden sie sich aber auch eher mit der anstehenden Abnabelung befassen als viele Väter, die plötzlich das Gefühl beschleicht, zu wenig in die Erziehung investiert und deshalb etwas verpasst zu haben.

Im «Treffpunkt» auf SRF 1 geht die Studienautorin Prof. Pasqualina Perrig auf die typischen Herausforderungen und Probleme ein, die der Auszug der erwachsenen Kinder für ein Paar mit sich bringt. Und sie zeigt auf, wie sich ein guter Kontakt mit den Kindern aufrecht erhalten lässt, ohne ihnen mit ständigen Anrufen auf die Nerven zu gehen.