So benutzt man Preisvergleiche im Internet

Preisvergleichsseiten im Internet schaffen Transparenz im Durcheinander der Angebote. Aber die günstigsten Angebote sind nicht für alle Kunden die besten. Eine Orientierungshilfe.

Computerbildschirm mit Preisvergleich von Elektronik-Geräten.
Bildlegende: Die Preise und die Lieferzeiten können variieren. Imago/Fotomontage SRF

Wer im Internet nach Schnäppchen sucht, kennt sie: Preisvergleichsseiten wie zum Beispiel Toppreise.ch, welche die Angebote dutzender Händler nach Preis sortiert zeigen. Wer aus dieser Übersicht das Beste herausholen will, sollte folgende Punkte beachten:

  • Vorsicht vor langen Lieferzeiten: Nicht alle Händler betreiben ein eigenes Lager. Einige Anbieter sparen bei den Lagerkosten und müssen ein Produkt unter Umständen erst selber bestellen. Wer nicht zu lange warten will, berücksichtigt auf den Vergleichsseiten neben dem Preis auch die Lieferzeit.
  • Guter Preis und guter Service können sich ausschliessen: Um möglichst günstig zu sein, sparen einige Anbieter bei der Beratung und beim Service. Das kann zum Beispiel heissen, dass es für einen Artikel kein Rückgaberecht gibt. Wer Wert auf guten Service legt, schaut sich die Verkaufskonditionen eines Händlers vor dem Bestellen gut an.
  • Die Vergleiche vergleichen: In der Schweiz gibt es verschiedene Preisvergleichsseiten, die zum Teil mit unterschiedlichen Händlern zusammenarbeiten. Wer sicher sein will, tatsächlich das günstigste Online-Angebot für ein Produkt zu finden, berücksichtigt nicht nur eine, sondern gleich mehrere Preisvergleichsseiten.
  • Online ist nicht immer am günstigsten: In Ladengeschäften gibt es mitunter Aktionen, die noch günstiger sind als die der Online-Händler. Wer nach Schnäppchen sucht, sieht sich deshalb auch die Angebote der Offline-Konkurrenz an.