Trailrunning – rennen, wo andere wandern

Fit und Gesund

Rennen über Stock und Stein, anstatt auf Asphalt. Auf Hügeln, Bergen und Kreten, anstatt auf der angestammten Joggingroute. Wer rennt, wo andere wandern, kommt schneller vom Fleck und geniesst spektakuläre Ausblicke. Und lernt auch seinen Körper auf eine andere Weise kennen.

Ein Trailrunner auf einer Krete.
Bildlegende: Dank Trailrunning zu ganz neuen Blickwinkeln. colourbox.com

Was braucht's dazu?

  • Laufschuhe mit einem tiefen Schaft und gutem Grip. Sie sind idealerweise leichter und brauchen weniger Dämpfung als Strassenjoggingschuhe. Dadurch liegt der Fuss näher am Boden, was das Risiko für ein Umknicken vermindert.
  • Die Bekleidung hängt stark vom Wetter und der Route ab. Sie soll eng am Körper anliegen, damit sie die Körpertemperatur und -hydration gut regulieren kann und die Bewegung nicht einschränkt.
  • Auch ein kleiner Rucksack oder eine Bauchtasche für Mobiltelefon, Getreideriegel, Getränk und Bekleidung soll möglichst eng am Körper anliegen.
  • Allenfalls eine GPS-Uhr oder Stöcke.

Was bringt's?

  • Für die Muskeln: Der abwechslungsreiche Untergrund und die wechselnde Topografie fordern die Muskulatur mehr und anders als flache Strassenläufe, man muss aktiver laufen. Für die Muskeln ist dies ein Gewinn. Allerdings ist das Risiko für Muskelkater hoch, insbesondere nach dem abwärts laufen. Neueinsteiger sollten also sachte beginnen und der Muskulatur erlauben, sich an die neue Belastung zu gewöhnen.
  • Für die Gelenke: Auch die Gelenke und Knochen profitieren von Untergrund und Topografie beim Trailrunning. Sie werden abwechslungsreicher und damit schonender belastet.
  • Für den Kopf: Die Abwechslung für Körper und Auge motiviert den Kopf. Und die Ausblicke sind unbezahlbar!

Wo findet man Trailrunning-Routen?

  • Diverse Onlinekarten: Schweizmobil, GPSies, Komoot, Bergfex, Outdooractive, Strava. Jeder hat seinen Favoriten.
  • Bergläufe in den Alpen (z.B. Jungfrau Marathon) oder im Jura (z.B. Jura-Top-Tour) sind seit Jahren sehr beliebt.

Bitte beachten Sie: Beim Trailrunning kommt man schnell in sensible Gebiete und Bergregionen. Achten Sie darauf, dass Sie Flora und Fauna möglichst wenig stören und nichts als Ihren Fussabdruck hinterlassen.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Brigitte Wenger