Wintersport: Wer braucht einen Rückenpanzer?

Rasante Abfahrten auf pickelharten Pisten und tollkühne Kunststücke in der Halfpipe: Wintersportler setzen sich Verletzungsgefahren aus. Rückenpanzer sollen davor schützen. Im «Ratgeber» sagt ein Experte, für wen sich die Schutzausrüstung eignet.

Kundin probiert Rückenpanzer an.
Bildlegende: Schutz für den Rücken: Sind die Protektoren für alle Wintersportler sinnvoll? Keystone

Ein Rückenpanzer schützt vor der Wucht von Schlägen sowie vor Prellungen beim Sturz auf harte Pisten, auf Bodenwellen oder bei Kollisionen. Doch auch Wintersportler, die mit einem Rückenprotektor ausgerüstet sind, können sich schwerste Rückenverletzungen zuziehen. «Ein Rückenpanzer bietet keinen vollständigen Schutz», sagt Samuli Aegerter, Kampagnenleiter bei der Suva.


Aegerter empfiehlt einen Rückenpanzer für Skifahrer und Snowboarder, die oft am Limit fahren, auf der Piste oder in der Halfpipe ihre Grenzen ausloten und entsprechende Risiken eingehen. «Aber auch der gemütliche Hobbysportler kann, wenn er sich damit sicherer fühlt, einen Rückenprotektor tragen; egal, ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener.» Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Grösse des Rückenpanzers den Körperproportionen angepasst ist. Kauft man den Panzer zu gross, kann es zum Beispiel zu Nackenverletzungen kommen.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Rebekka Haefeli