Das Ozonloch wird kleiner – Ein Erfolg der Umweltpolitik

Der Aufschrei war gross, als vor knapp 30 Jahren das Ozonloch über der Antarktis entdeckt wurde. Dieses Jahr meldeten Forscher, dass sich die Ozonschicht erholt. Anlässlich des internationalen Tags zum Schutz der Ozonschicht fragt die Sendung «Treffpunkt», ob es diesen Tag in Zukunft noch braucht.

Das Ozonloch wird nach neuesten Messungen immer kleiner.
Bildlegende: Das Ozonloch wird nach neuesten Messungen immer kleiner. Keystone

1985 wurde das Ozonloch entdeckt. Ursache für die Zerstörung der Ozonschicht waren insbesondere die Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), die man seit Jahrzehnten als praktische und preisgünstige Kältemittel, Treibgase für Spraydosen oder Treibmittel für Schaumstoffe benutzte.

Bereits 1987 verboten die 196 UNO-Staaten im Montreal-Protokoll FCKW. Heute, rund 25 Jahre danach, scheint die Wende geschafft. Erstmals meldeten Forscher aus aller Welt, dass sich das Ozonloch wieder zu schliessen beginne.

Im «Treffpunkt» erklärt Blaise Horisperger, beim Bundesamt für Umwelt für das Montreal-Protokoll zuständig, wie es der Ozonschicht heute geht, warum die Politik weltweit so schnell auf das Ozonloch reagiert hat und ob die Bekämpfung des Ozonlochs nicht auch Modell für andere Umwelt-Abkommen sein könnte.

Moderation: Stefan Kohler, Redaktion: Mark Schindler