Das Zündholz - zündender Alltagsgegenstand

Das Streichholz ist gleichzeitig Alltagsgegenstand und Sammelobjekt. Ein Zündholzsammler erzählt im «Treffpunkt» über seine Sammelleidenschaft, die Geschichte des Streichholz und über das geplante erste Zündholzmuseum der Schweiz.

Zündhölzer aus aller Welt faszinieren die Sammler
Bildlegende: Zündhölzer aus aller Welt faszinieren die Sammler SRF

«I han es Zündhölzli azündt...»; viele kennen das Mani Matter - Lied vom Zündhölzli, das die ganze Welt ins Elend stürzen könnte. Und alle kennen das Streichholz als Gegenstand, der aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken ist.

Erste Zündhölzer kamen Anfang des 19. Jahrhunderts auf. Die Erfindung des «Reibzündholzes» wird verschiedenen Menschen aus verschiedenen Ländern zugeschrieben. Anfänglich gab es auch eine Begriffsverwirrung: als «Streichhölzer» wurden sowohl Reibzundhölzer als auch verschiedenartige Feuerzeuge und Anzündhilfen bezeichnet.

In Schönenwerd (SO) haben sich vor zehn Jahren vier leidenschaftliche Zündholzsammler gefunden und - dank einer Stiftung - ein altes Museumsgebäude erstanden. 2014 soll dort das erste Zündholzmuseum der Schweiz entstehen. Im Moment wird die Ausstellung eingerichtet und gleichzeitig zehntausende von Zündholzschachteln, -briefchen und -Etiketten sortiert.

Das erste Zündholz-Museum der Schweiz entsteht in Schönenwerd (SO)

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Jürg Oehninger