Kurden in der Schweiz: leiden und hoffen aus der Distanz

11'000 Kurdinnen und Kurden leben in der Schweiz. Die ersten von ihnen kamen vor rund 40 Jahren hierher, die meisten als Flüchtlinge. Momentan leiden sie mit ihren Landsleuten in der Heimat mit. Hunderttausende sind auf der Flucht vor dem Terror des Islamischen Staates.

Eine Gruppe von Kurden, in der Mitte Xavier Koller und ein Junge mit dem Oscar in der Hand.
Bildlegende: Xavier Koller schenkte 1991 untergetauchten Kurden in einem symbolischen Akt den Oscar, den er für «Reise der Hoffnung» erhalten hatte. Keystone

Die kurdische Gemeinschaft in der Schweiz hofft auf ein baldiges Ende des aktuellen Konflikts in der Heimat. Die grosse Hoffnung der Kurden nach einem eigenen Staat bleibt weiter unerfüllt.

Dass viele Kurden in die Schweiz kamen, ist kein Zufall: Fast kein anderes Land begegne den Kurden so offen und unvoreingenommen, erzählt «Treffpunkt»-Gast Mazlum Iscen. Er kam Anfang der 1980er Jahre als Kind in die Schweiz

Heute gelten die Kurden als unauffällige, gut integrierte Gemeinschaft. In jeder grösseren Stadt trifft sie sich in einem kurdischen Verein. Und: Deutsch sei für Kurden relativ leicht zu lernen, sagt Iscen. Warum, erfahren Sie im «Treffpunkt».

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Fredy Gasser