Menschenhandel und Ausbeutung in der Schweiz

Der 2. Dezember ist der internationale Tag zur Abschaffung der Sklaverei. Der «Treffpunkt» beleuchtet den Menschenhandel und die Arbeitsausbeutung, die es auch in der Schweiz gibt.

Eine Prostituierte in einem roten Kleid wartet am Strassenrand, ein rotes Auto fährt vorbei.
Bildlegende: Zwangsprostitution gibt es auch in der Schweiz. Keystone

Menschenhandel zwecks Arbeitsausbeutung existiert auch in der Schweiz. Rund 80 Prozent des Menschhenhandels ist auf die Zwangsprostitution zurückzuführen. 1500 bis 3000 Fälle werden in der Schweiz pro Jahr bekannt. Wie hoch die Dunkelziffer ist, ist unbekannt.

Arbeitsausbeutung hat aber auch andere Gesichter: Menschen arbeiten, meist illegal, zu Hungerlöhnen. Durch ihren illegalen Status sind sie der Willkür ihres Arbeitsgebers ausgesetzt. Solche unwürdigen Verhältnisse gibt es in der Landwirtschaft, im Baugewerbe oder in der privaten Pflege.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Jürg Oehninger