Sind autofreie Städte tot?

Vor genau 20 Jahren wurde die Innenstadt Bremgartens an der Reuss im Aargau autofrei. In Basel wehrten sich Gewerbetreibende bis zuletzt gegen ein neues autofreies Regime in ihrer Stadt. Sind autofreie Städte Fluch oder Segen?

Bremgarten zieht nach 20 Jahren eine positive Bilanz
Bildlegende: Bremgarten zieht nach 20 Jahren eine positive Bilanz keystone

Der Traum von der autofreien Innenstadt, wo die Menschen flanieren und im Gartenrestaurant die Sonne geniessen können, wurde in den vergangenrn Jahrzehnten an vielen Orten in der Schweiz Wirklichkeit.

Immer aber gab und gibt es auch Widerstand gegen die Verbannung des motorisierten Verkehrs aus den Zentren. Gewerbetreibende befürchten, dass ihre Kunden fernbleiben, weil sie nicht mehr vor den Geschäften parkieren können. Lieferanten reklamieren, weil sie nur noch zu bestimmten Zeiten in diese Zonen fahren können. Was sicher ist: Die Ladenstruktur verändert sich mit der Verbannung des Autoverkehrs.

Der «Treffpunkt» geht der Frage nach, ob autofreie Zonen vor allem ein Segen sind oder ob Stadtzentren damit zum Museum verkommen.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Jürg Oehninger