Sonnen- und Schattenseiten des «World Wide Web»

Vor 30 Jahren wurde am Cern in der Schweiz das «World Wide Web» erfunden – und mit ihm die Webseiten. Internet gab es schon länger, aber dank dem «www» wurde das Netz massentauglich. In 30 Jahren ist die Welt des Internets aber nicht nur besser geworden.

Weltkarte mit leuchtenden Punkten, welche verbunden sind
Bildlegende: Das «World Wide Web» hat vor 30 Jahren die Welt vernetzt. Colourbox

Das waren noch Zeiten! So sah die erste Homepage aus. Keine Frage: Das «World Wide Web» hat sich gewandelt: Früher wurde in Internet-Cafés «gesurft» und mit der ganzen Welt «gechattet», jede Firma, die etwas auf sich hielt gestaltete eine eigene Website und grosse Marken wie «Yahoo» oder «Altavista» dominierten den Markt.

Die Giganten von einst sind verschwunden

Heute wird der mobile Zugang mit Handy und Tablet immer wichtiger, die Facebook-Seite wird intensiver gepflegt als die Homepage und «Yahoo» sowie «Altavista» sind neben «Google» und «Facebook» in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.

Das «World Wide Web» hat in 30 Jahren auch Schattenseiten entwickelt. Dass heute im grossen Stil private Daten gesammelt und teilweise auch missbraucht werden, gezielt Falschinformationen verbreitet werden und Datenmüll unglaubliche Speicherkapazitäten verbraucht, all das konnte «www»-Erfinder Tim Berners-Lee damals noch nicht vorhersehen.

Das Internet macht vieles einfacher

Allerdings: Das Internet brachte auch viele Erleichterungen. Wer eine Telefonnummer sucht, muss nicht mehr dicke Telefonbücher durchblättern. Wer eine Zugverbindung benötigt, braucht keinen Extra-Lehrgang mehr zum besseren Verständnis des Kursbuches und wer nachschlagen will, in welchem Jahr Napoleon gestorben ist, findet dies mit wenigen Mausklicks.

Im «Treffpunkt» reden wir über Sonnen- und Schattenseiten des «World Wide Web».

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Sandra Witmer