Täglich bis zu 160 Kilometern in den Beinen

Wer als Velokurier unterwegs ist muss körperlich sehr fit und wetterfest sein. Seit über 25 Jahren sind die Kuriere auf zwei Rädern in der Schweiz unterwegs. Sie stehen im Dienste von Labors, Spitäler, Architekturbüros oder Restaurant. Und egal was sie transportieren: Schnell muss es gehen.

Velokurier saust durch die Stadt.
Bildlegende: Was Ende der Achtzigerjahre dem Zeitgeist entsprach und mit viel Idealismus begann, ist heute ein schnelles Geschaeft, das aus dem städtischen Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Keystone

Die schnelle und vor allem auch umweltverträgliche Lieferung der Ware steht im Zentrum der Velokurier-Dienste. Im «Treffpunkt» gibt es einen Blick in die Einsatzzentrale des grössten Zürcher Velokuriers. Dort werden Kunden betreut, Aufträge angenommen und Einsatzpläne erarbeitet.

Nach wie vor sind Velokuriere ein kleiner, aber wichtiger Teil im Schweizer Transportwesen. Laut «Veloblitz»-Geschäftsleitungsmitglied Tim Keller profitiert die Branche vom «stressigen Markt». Es gibt genügend Firmen, die ihre Ware und Dokumente innert kürzester Zeit geliefert haben möchten. Die Kuriere sind dementsprechend einem hohen Druck ausgesetzt. Tim Keller ist zu Gast im Studio und beantwortet auch Fragen von Hörerinnen und Hörern.

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Frostiger Arbeitsplatz

4:21 min, aus Schweiz aktuell vom 30.11.2010

Besuch beim grössten Velokurier in der Stadt Zürich

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Ladina Spiess