Über Leben und Tod reden – für die Angehörigen

Das Corona-Virus bringt viele Leute dazu, über das eigene Leben und den eigenen Tod nachzudenken. Möchten sie lebensverlängernde Massnahmen zulassen? Ihre Organe spenden? Über diese Fragen sollte unbedingt auch geredet werden, sagen Fachleute aus der Medizin.

Sind die eigenen Wünsche klar, wird es für Angehörige und Ärzte einfacher.
Bildlegende: Sind die eigenen Wünsche klar, wird es für Angehörige und Ärzte einfacher. Colorbox

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie schnell auch gesunde Menschen in eine lebensbedrohende Situation geraten können. In diesen Fällen ist es wichtig, dass Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegefachpersonen eine aussagekräftige Patientenverfügung vor sich haben und sich an den Vorstellungen und Behandlungszielen orientieren können. 

Darüber reden hilft allen Beteiligten

Doch zu oft ist gar keine oder eine unbrauchbare Patientenverfügung vorhanden. Gleiches gilt auch, wenn es um Organspende geht. Fachleute aus der Medizin appelieren darum: «Redet darüber!», das macht es für alle Beteiligten einfacher.

Wie geht man das Gespräch an?

In der Sendung «Treffpunkt» reden wir mit Palliativ-Ärztin Barbara Loupatatzis, wie man solche Gespräche angegangen kann und welche Informationen die Ärztinnen, Ärzte und das Pflegefachpersonal brauchen, um im Sinne der möglicherweise sterbenden Person zu handeln.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Beatrice Gmünder