"Vermisstenfälle haben etwas Mystisches"

"Vermisst, wenn Menschen verschwinden" - Unter diesem Titel hat 10vor10 Reporter Christof Schneider eine fünfteilige Serie realisiert und den Menschen ein Gesicht gegeben, die nach jemandem suchten oder noch immer suchen. Er sagt: "So Vermisstenfälle haben etwas Mystisches"

In den Achzigern verschwinden in der Schweiz mehrere Kinder, darunter Peter Roth.
Bildlegende: In den Achzigern verschwinden in der Schweiz mehrere Kinder, darunter Peter Roth. Keystone

Es sind dramatische, persönliche und auch hoffnungsvolle Geschichten, die der Reporter im Rahmen einer mehrwöchigen Recherche realisieren konnte. Neben einer Kindesentführung geht es um die verschwundenen Kinder der 80er Jahre, um Jugendliche, die ausreissen, um die Suche nach einer vermissten Mutter und um die Frage, warum es wichtig war, dass der Umweltaktivist Bruno Manser für verschollen erklärt wurde.

In der Sendung "Treffpunkt" erzählt Studiogast Christof Schneider, wie er recherchiert hat, wie die Begegnungen mit Angehörigen waren und an welchem Fall er dran bleibt.

In der Sendung 10vor10 vom 18. bis 22. Mai wird in jeder Sendung ein Fall und ein Aspekt zum Thema in den Fokus gerückt.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Beatrice Gmünder