Wie geht es unseren Vögeln in der Sommerhitze?

Haben Vögel in der momentanen sommerlichen Hitze genug zu trinken? Und was bedeutet der Klimawandel für sie? Diesen Fragen geht die Sendung «Treffpunkt» nach.

Ein Spatzenpaar kühlt sich an einem Brunnen ab.
Bildlegende: Wasser kühlt auch Vögel. Keystone / Z022/Patrick Pleul

Vögel haben grundsätzlich kein Problem mit der Hitze, weil sie ihre Strategien zum sich Abkühlen haben.

Klimawandel beeinflusst die Vogelwelt
Einen Einfluss hat der weltweite Klimawandel auf die heimischen Vögel. Ein Teil der sogenannten Kurzstrecken-Zugvögel, wie zum Beispiel der Weissstorch oder der Rotmilan, bleibt im Winter in der Schweiz, weil die Winter im Schnitt weniger streng sind und das Futterangebot damit intakt bleibt. Langstreckenzugvögel, die auch in den Süden, aber weiter als die Sahara, ziehen wie immer im Herbst weg und kommen im Frühling zurück. Weil der Frühling in Europa generell früher beginnt, kann es sein, dass diese Vögel eher zu spät kommen, weil das Futterangebot zu klein ist, zum Beispiel Insektenlarven sich bereits verpuppt haben; Insektenlarven, die sie für die Aufzucht für die Jungvögel brauchen.

Fehlende Kälte
Das Alpenschneehuhn hat tendenziell ein Problem mit der fehlenden Kälte. Es weicht den höheren Temperaturen in höhere Gefilde aus. Je weiter oben in den Bergen sie sich aufhalten, desto kleiner wird aber der Lebensraum.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Jürg Oehninger