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Doping-Vorwürfe auf der Insel Medaillen um jeden Preis? Britischer Verband in der Kritik

In Grossbritannien soll vor den Olympischen Spielen 2012 eine «Wunderdroge» an 91 Athleten abgegeben worden sein.

29 Goldmedaillen holte Grossbritannien an den heimischen Spielen 2012.
Legende: Platz 3 im Medaillenspiegel 29 Goldmedaillen holte Grossbritannien an den heimischen Spielen 2012. imago images

Um den britischen Sport ranken sich Doping-Gerüchte. Die Boulevardzeitung Mail on Sunday hatte berichtet, dass die Organisation «UK Sport» 91 Athletinnen und Athleten vor den Olympischen Spielen in London 2012 mit einer vermeintlichen «Wunderdroge» versorgt habe.

Der Energiedrink «DeltaG» enthielt die damals wenig getestete synthetische Substanz Keton, die natürlich in der Leber produziert wird und zum Stoffwechsel beiträgt. Vor 8 Jahren war die Substanz laut dem britischen Blatt noch nicht unter extremen Bedingungen am Menschen getestet worden.

Steuergelder und Geheimhaltung

Das Projekt soll hunderttausende Pfund an Steuergeldern verschlungen haben, die Sportler mussten eine Erklärung zur Geheimhaltung unterschreiben und bei möglichen positiven Doping-Nachtests die alleinige Verantwortung übernehmen.

«UK Sport» streitet den Vorwurf ab, um jeden Preis Medaillen gewinnen zu wollen. Kein olympischer Athlet sei als «Versuchskaninchen» benutzt worden, die Anschuldigungen seien «irreführend und beleidigend».

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Fritz Rueegsegger  (Matterhorn+234)
    Jedes Land, das grosse Veranstaltungen zu Hause durchführt, investiert in die Förderung der Athleten. Ob in UK mehr gedopt wird als in Kenia, USA und Russland, wage ich zu bezweifeln. Die Zahl der überführten kenianischen Läufer ist enorm und was Nike mit Salazar durchgezogen hat, ist sicher auch kriminell. Leider schadet dies dem Sport, aber man zeigt lieber auf Russland um von zu Hause abzulenken.
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