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Legende: Audio So lief die Evo 2019 (SRF 3 von 15:40 Uhr) abspielen. Laufzeit 03:13 Minuten.
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E-Sport Evo 2019: So schluchzt der Sieger

Der emotionalste Moment des wichtigsten Prügelspiel-Turniers der Welt: «GO1» gewinnt gegen «SonicFox» und weint.

Das «Evo»-Turnier ist ein Veteran unter den E-Sport-Turnieren. Seit bald einem Vierteljahrhundert findet der Event statt, auch dieses Jahr wieder in Las Vegas.

Alle aktuell wichtigen Games im Prügelspiel-Genre werden gespielt – von 9'200 Teilnehmern. Das «Evo» ist ein offenes Turnier: Es gibt keine Qualifikation, wer hingeht, kann teilnehmen.

«MkLeo» wird seiner Favoritenrolle gerecht

Die wichtigsten Disziplinen sind «Street Fighter» und «Tekken» – und seit diesem Jahr auch «Super Smash Bros. Ultimate». Das Game spielte zuvor eine eher untergeordnete Rolle, zog dieses Jahr aber mit über 3'500 Teilnehmern am meisten Athleten an.

Der Sieger am Sonntag war dann aber keine Überraschung: Leonardo «MkLeo»Lopez aus Mexiko gilt als der weltbeste Smash-Spieler und konnte das am «Evo» eindrücklich bestätigen.

Der emotionalste Moment des Turniers, Link öffnet in einem neuen Fenster fand aber in einer Nebendisziplin statt. Im Final von «Dragon Ball FighterZ» gewann Goichi «GO1» Takahashi gegen Vorjahressieger Dominique «SonicFox» McLean. Und brach in Tränen aus, worauf der faire Verlierer «SonicFox» den schluchzenden «GO1» in die Arme nahm und tröstete.

Takahashi ist einer der weltbesten «Dragon Ball»-Spieler, konnte bisher aber kein grosses Turnier gewinnen. Er musste diese Saison ausserdem eine Handverletzung überstehen.

Auch die Schweiz war am «Evo» vertreten: Roman «Crash» Aeschlimann und Mischa «CrzyShroom» Steiner belegten den 129. und 257. Platz im Smash-Turnier. Der amtierende Schweizer Meister Destan «Destany» Huynh konnte nicht teilnehmen, weil er gerade Armee-Dienst leistet. Auch der Tekken-Spieler Mathieu «Kirakira» Nguyen, der immerhin zur erweiterten Weltspitze gehört, war verhindert: Er müsse fürs Studium lernen.

Sendebezug: SRF 3, 5.8.2019, 15:40 Uhr.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Roman Messmer  (MessmerR)
    Verstehe immer noch nicht, warum Leute, welche das Thema nicht interessiert, den Artikel anklicken und einen abschätzigen Kommentar formulieren müssen.
    Mich interessiert z.B. Radsport nicht besonders. Deshalb muss ich das aber nicht in den entsprechenden Artikeln kundtun.
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  • Kommentar von David Egli  (David Egli)
    Verstehe immer noch nicht, aus welchem Grund „gamen“ Sport genannt wird. Kann mir nicht vorstellen, dass sich Leute, die sich für diesen „Sport“ interessieren, auf SRF-Sport herumtreiben.
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    1. Antwort von Hans Muster  (PrCh)
      @David Egli
      Ist aber so... Ich bin absoluter E-Sport Fan, liebe aber auch den Skisport wie auch Fussball. Aber wissen Sie was ich nicht verstehe? Leute die sich offensichtlich nicht für E-Sport interessieren aber immer Ihren Senf dazu geben müssen. Tom Lüthi in der GP2 interessiert mich sowas von gar nicht aber trotzdem muss ich das den anderen Lesern nicht immer mit meinen Kommentaren zeigen...
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  • Kommentar von Tim Bühler  (Ti.M)
    Müsste hier nicht eigentlich mindestens ein Kommentar wie "E-Sport ist kein richtiger Sport" oder "Diese 'Nerds' gewinnen Tausende von Franken um ein wenig die Daumen zu bewegen" stehen? Vermisse ich irgendetwas, oder begreift nun endlich jeder wie viel taktische Tiefe und jahrelanges Training in solch einem Spiel steckt?
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    1. Antwort von Colin Schoch  (Ancient_Hero)
      7 Minuten zu früh gefreut leider :/
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    2. Antwort von Hans Jackob  (Chopfchratzer)
      Ob es Sport ist oder nicht, sollen andere entscheiden. Was mich wirklich nervt ist das SRF mehr über E-Sport berichtet, als über echten Kampfsport und das es nicht in der Sektion “E-Sports“ landet sondern im normalen Sport untergebracht wird. Finde es ja ok das SRF mit der Zeit gehen will, aber FIFA19 hat mit richtigem Fussball soviel zu tun wie ein Kontroller mit einem Ball.
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