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Doping-Kontrollen in der Corona-Krise
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Erschwerte Doping-Kontrollen Der Kampf um sauberen Sport in der Corona-Krise

Sind Blutproben aktuell überhaupt möglich? Der Direktor von Antidoping Schweiz, Ernst König, zur Herausforderung.

Ein Freipass für Dopingsünder ist die Corona-Krise nicht. Zwar finden in diesen Tagen deutlich weniger Kontrollen statt. Die Gesundheit von Sportlern und Kontrolleuren habe oberste Priorität, betont Ernst König, Direktor von Antidoping Schweiz. Aber: «Kontrollen sind nach wie vor möglich. Die Anzahl können wir nicht genau beziffern.»

Zu einem dennoch drastischen Rückgang an Tests führen folgende Tatsachen:

  • Gut ein Drittel sind Wettkampf-Kontrollen. Diese fallen weg.
  • Viele Trainingscenter sind geschlossen.

Gerade das Überprüfen von Eishockeyspielern sei angesichts der abgebrochenen Saison wenig sinnvoll. Im Fokus stehen die Einzelsportler, erklärt König: «Die Olympischen Spiele sind noch nicht offiziell abgesagt worden. Die Athleten bereiten sich darauf jahrelang vor. Da haben wir die Verantwortung, dass alle mit gleich langen Spiessen kämpfen.»

Doping-Kontrolle zur Corona-Zeit? Eine Herausforderung. Bei Blutproben ist die Einhaltung des Mindestabstands unmöglich. Wo diese Tests nicht unbedingt notwendig sind, setzt Antidoping Schweiz auf Urinproben. Eines ist klar: Auch während der Pandemie wird alles für sauberen Sport gemacht.

SRF 4, News, 19.03.2020, 17:45 Uhr; pro

2 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Auch der schweizweite Sport generell, Spitzen-SportlerInnen, Sportveranstalter, haben sich entsprechend den gesamtschweizerischen Massnahmen und Regeln betreffend COVID-19-Epidemie anzupassen!
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  • Kommentar von Erich Bucher  (Farbenfroh)
    Wie wichtig sind Blutproben bei Sportlern in dieser Krise. Meiner Meinung nach völlig irrelevant. Von mir aus können sich Sportler soviel dopen wie sie wollen. Hauptsächlich sie bleiben zu Hause. Und - die Dopinglabore würde jetzt besser bei der Überwindung der Coronakrise mithelfen.
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