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Lüthi und Schnegg im Disput im «Club»
Aus Club vom 20.10.2020.
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Im «Club» am Dienstag Corona sorgt für Zwist zwischen Sportklubs und Politik

Im «Club» am Dienstagabend diskutierten SCB-CEO Marc Lüthi und der Berner Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg über die Corona-Massnahmen.

Am Dienstag im «Club» ging es um die zweite Corona-Welle, die früher als gedacht eingeschlagen hat. Der Bundesrat hat weitere Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie erlassen. Auch einzelne Kantone verschärften die Vorkehrungen. So zum Beispiel der Kanton Bern, der die Zuschauer-Obergrenze bei Sportveranstaltungen wieder auf 1000 Personen senkte.

Dies sehr zum Missfallen der Sportklubs. Im «Club» trafen nun SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi und der Berner Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg aufeinander.

Vermeidung eines 2. Lockdowns steht im Zentrum

Lüthi bemängelte, dass die Sportklubs erst kurz vor der öffentlichen Bekanntgabe des Entscheids informiert worden seien. Ausserdem sehe er keinen Anlass, dass Bern in dieser Frage vorauspresche, da die Fallzahlen nicht höher seien als in anderen Kantonen.

Wir sind im Kanton Bern ganz sicher nicht an der Spitze, sodass wir vorausgehen müssten.
Autor: Marc Lüthi

Schnegg hingegen argumentierte, dass man lieber jetzt agiere, anstatt später in einen nächsten Lockdown zu schlittern. Sobald das exponentielle Wachstum gebrochen und wieder auf einem akzeptablen Niveau sei, könne man gerne wieder über eine Aufstockung der Zuschauerzahlen diskutieren.

Ich will nicht an die Spitze.
Autor: Pierre Alain Schnegg

Die komplette Sendung finden Sie im Video unten. Ausserdem nahmen am «Club» mit Moderatorin Barbara Lüthi teil:

  • Anne Lévy, Direktorin Bundesamt für Gesundheit BAG
  • Yvonne Hummel, Kantonsärztin AG
  • Antoine Chaix, Hausarzt und Kantonsrat SP/SZ
  • Christian Althaus, Epidemiologe Universität Bern
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Corona – Ausser Kontrolle?
Aus Club vom 20.10.2020.
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SRF zwei, «Club», 20.10.2020, 22:25 Uhr;

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30 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Hug  (AndiHug)
    Die Politik greift schon alleine mit einer nationalen Maskenpflicht in rechte des Bürgers ein die höchst fraglich sind. Von einer Verhältnismässigkeit kann schon keine rede mehr sein. Die Selbstverantwortung zu seiner eigenen Gesundheit ist doch bestimmt ein Grundrecht. Ich finde man sollte da Massnahmen treffen wo die Hotspots sind und nicht da wo es bislang gut lief. Immerwieder hört man von Feiern und Partys, und dannach dass es wieder neue Ansteckungen gab. man sollte da den hebel ansetzten.
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  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    @ Graf: Sie wollen es nicht wahrhaben.
    Der Bundesrat sagte am Sonntag für die Grossveranstaltungen bestehe keine Gefahr. Pk Ende. 10 Min später gibt Herrn Schnegg bekannt, die Grossveranstaltungen auf max. 1000 Zuschauer zu beschränken im Kt.Bern..Am Freitag war es schon beschlossene Sache und die Sportclubs hatten keine Vorlaufzeit. Jetzt folgen Basel, Wallis, wer ist der nächste? Das einzige was Herrn Schnegg interessiert, ist nicht die Gesundheit, sondern die Stimmen bei den Wahlen in 4 J!
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    1. Antwort von Roland Wegner  (YB for ever)
      Und die wird er nicht erhalten. Er wird saftig abgewählt!
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    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Merz, ich lebe zwar nicht im Kanton Bern wie Sie. Trotzdem weiss ich im Gegensatz zu Ihnen, dass die nächste Wahl der Regierung Ihres Kantons nicht in vier, sondern schon in zwei Jahren stattfindet. Und wenn es Schnegg um die Stimmen bei diesen Wahlen gehen würde, hätte er sich sicher jetzt nicht so unbeliebt gemacht. Davon abgesehen, hat er nicht allein entschieden, sondern die ganze BE-Kantonsregierung als Kollegialbehörde. Im Übrigen hoffe ich schwer, dass weitere Kantone folgen.
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    3. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      In 4, in 2. Wenn kümmerts! Nicht mehr wählen gut ist!
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  • Kommentar von Luis Seitz  (Luigi02)
    Also die Kernaussage von Herr Schnegg: Menschen stecken sich mit einer Krankheit an und man muss unbedingt zuerst handeln und dann nachdenken.
    Genau. Und ich habe immer gedacht, man soll zuerst denken und dann handeln. Da lag ich wohl falsch.
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