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Schweizer Sport wird vom Bundesrat unterstützt
Aus sportheute vom 18.11.2020.
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Reaktionen zum BR-Entscheid «Heute ist ein guter Tag für den Schweizer Sport»

Die à-fonds-perdu-Unterstützung des Bundesrates wird von den Schweizer Sportverbänden begrüsst.

Vor allem im Fussball und Eishockey waren in den letzten Wochen die Rufe nach Unterstützung in Form von Geldern, die nicht zurückgezahlt werden müssen, immer lauter geworden. Kein Wunder, zeigten sich Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League, und Denis Vaucher, Direktor der National League, erfreut über das positive Signal des Bundesrates.

«Mit diesem Entscheid anerkennt der Bundesrat die grossen Nöte, in welchen der Profifussball in der Schweiz steckt», sagt Schäfer. Aber auch die gesellschaftliche Bedeutung des Fussballs werde berücksichtigt.

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Schäfer: «Fussball-Klubs haben seit Monaten finanzielle Probleme»
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«Der Bundesrat hat ein ganz starkes Zeichen ausgesandt», sagt denn auch Vaucher. Er lobt den Bundesrat für den «hervorragenden Job», den er in den letzten Wochen gemacht habe, «heute ist ein guter Tag für den Schweizer Sport».

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Vaucher: «Wir haben diese Lösung gemeinsam erarbeitet»
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Auch die kleineren Verbände profitieren

Doch nicht nur der Profisport, auch die «kleineren» Sportarten wie Volleyball oder Unihockey sollen von den à-fonds-perdu-Beiträgen profitieren.

Daniel Bareiss, Zentralvorstand von Swiss Unihockey, streicht auch die Bedeutung heraus, welche der Bundesrat dem Frauen-, Nachwuchs- und Breitensport beimisst. «Das sind die notwendigen Gelder, welche die Strukturen im Schweizer Sport stabilisieren», meint Bareiss.

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Bareiss: «Nutzen für Unihockey noch nicht abzuschätzen»
Aus Sport-Clip vom 18.11.2020.
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Werner Augsburger, Geschäftsführer von Swiss Volleyball, geht davon aus, dass die Klubs nun eher finanzielle Unterstützung beantragen werden, als das vorher bei den zinslosen Darlehen der Fall gewesen wäre. «Die Sicherheiten, welche die Klubs hätten vorlegen müssen, sind nicht ganz ohne gewesen», gibt Augsburger zu bedenken. Nun werden den Klubs neue Möglichkeiten eröffnet.

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Augsburger: «Beiträge mehr als Willkommen bei den Volleyball-Klubs»
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Auch Swiss Olympic begrüsst das bundesrätliche Entgegenkommen für den Sport. In einem Communiqué des Dachverbandes heisst es:

«Der Entscheid ist im Sinn des Schweizer Sports. Der kommerzielle Sport ist besonders stark von der Coronakrise betroffen, und die Entwicklung in den vergangenen Monaten zeigt, dass er diese Möglichkeit zur Unterstützung braucht. Spätestens nachdem aufgrund der zweiten Corona-Welle erneut keine Zuschauer mehr im Stadion erlaubt sind. Je nachdem, wie sich die epidemiologische Lage in den kommenden Monaten entwickelt, verschärft sich die Situation für den professionellen und den semiprofessionellen Sport zusätzlich.»

YB-CEO Greuel: «Gibt viele Fragen abzuklären»

Von Klubseite her äusserte sich Wanja Greuel, CEO der Young Boys, gegenüber Medien der TX Group. Es sei ein tolles Zeichen für den Sport, aber «es ist nachvollziehbar, dass die Beiträge an Bedingungen geknüpft werden. Wir müssen nun prüfen, ob wir das Geld beanspruchen wollen. Es gibt viele Fragen abzuklären, unter anderem arbeitsrechtliche.»

SRF zwei, sportflash, 18.11.2020, 20:00 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Nur schade das unser Bundesrat nicht noch eine Bedingung mehr gemacht hat. Wie hat Bundesrat Ueli Maurer gesagt „Maskenpflicht ist Maskenpflicht“ und das sollte überall sein wo die Distanz nicht eingehalten werden kann. Deshalb noch als Bedingung Maskenpflicht beim ausüben der Sportart.
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  • Kommentar von Erich Zgraggen  (ErichZ)
    Die sollen mal die Löhne dieser überbezahlten Sportler runterschrauben, auch des Managments etc. Mit diesen Geldern könnten einige KMU's gerettet werden!
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  • Kommentar von Urs Dupont  (udupont)
    Den Profi(t)- und Sp(r)itzensport zu subventionieren ist nun das Allerletzte, wofür Millionen an Steuergeldern verschleudert werden sollte. Gibt es überhaupt noch eine schlimmere Umverteilung von unten nach oben, als wenn einfache Arbeiter und Arbeiterinnen, die tagtäglich für die Gesellschaft wichtige und nützliche Arbeit verrichten, gezwungen werden, massiv überbezahlte Profi(t)sportler zu finanzieren, die ein dem Sportgedanken widersprechendes Hobby ausüben?
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    1. Antwort von Walter Matzler  (wmatz)
      Bin gleicher Meinung. Gut qualifizierte Arbeiter und Angestellte verdienen in etwa 60 bis 80'000 Franken pro Jahr währenddem es bei Profi-Fussballern für ein paar Trainingsstunden pro Woche und ein paar Spiele pro Jahr und gut und gerne das Doppelte ist. Der Bundesrat täte gut Vereinen die den Spielern über 5'000 Franken monatlich bezahlen Hilfe zu verweigern.
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