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Schifferle: «Der Bund hat sehr hart verhandelt»
Aus Sport-Clip vom 13.05.2020.
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Reaktionen zur Bundeshilfe Schifferle: «Hart, aber fair»

Der Schweizer Profi-Sport soll umfassende finanzielle Hilfe in der Corona-Krise erhalten. Das sind die Reaktionen.

Am Mittwoch gab Bundesrätin Viola Amherd die Eckdaten der finanziellen Hilfe für den Schweizer Sport bekannt. Der Profi-Sport wird mit 350 Millionen Franken unterstützt. Eine Hilfe, die überraschend rasch kam und dennoch mehr als willkommen ist.

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350 Millionen Franken als Darlehen für den Spitzensport
Aus sportflash vom 13.05.2020.
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So äusserte sich Heinrich Schifferle, der Präsident der Swiss Football League (SFL), gegenüber SRF sehr erfreut: «Der Entscheid kam sehr rasch und unbürokratisch. Das hilft uns sehr.»

Sowohl der Bund als auch die Fussball-Liga hätten sehr hart verhandelt, «aber das ist auch richtig so», so der SFL-Präsident. «Ich würde sagen, der Entscheid ist hart, aber fair.»

Dank Geld Fortsetzung der Saison?

Zur Rückzahlung der Kredite hielt Schifferle fest: «Wir hätten nie verlangt, A-fonds-perdu-Beiträge zu erhalten. Für Profi-Klubs gehört es sich zu versuchen, das Geld zurückzuzahlen.» Das werde zwar nicht einfach, aber «die Bedingungen werden so aufgesetzt, dass es möglich sein wird».

Möglich soll mit der finanziellen Hilfe jetzt laut Schifferle auch die Fortsetzung des Spielbetriebs in der laufenden Saison sein: «Die Regelung der finanziellen Fragen ist ein wichtiger Bestandteil für unseren Entscheid über die Weiterführung der Saison, den wir am 29. Mai fällen wollen. Ich denke, alle Voraussetzungen sind jetzt da, dass wir weitermachen können.»

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«Alle Voraussetzungen sind da, dass wir weitermachen können»
Aus Sport-Clip vom 13.05.2020.
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Im Eishockey hat man noch mehr Zeit

Ins selbe Horn wie Schifferle blies auch Denis Vaucher, der Liga-Direktor der National League und Swiss League: «Das ist eine gute, eine harte Lösung. Wir bekommen aber auch eine schöne Gegenleistung.»

Im Gegensatz zu den Fussball-Klubs, deren Spielbetrieb von der Corona-Krise aktuell betroffen ist, hat man im Eishockey nach dem Abbruch der vergangenen Saison etwas Luft. So sei es für ein konkretes Konzept noch viel zu früh, man rechne weiterhin mit einem planmässigen Start am 18. September. Jetzt gehe es darum, gemeinsam mit den Klubs Details auszuarbeiten.

Dass wir in der Krise an den Kosten schrauben müssen, ist klar.
Autor: Denis VaucherDirektor SIHF

Klar ist für Vaucher aber jetzt schon eines: «Dass wir in der Krise an den Kosten schrauben müssen, ist klar – nicht nur aufgrund der Auflagen im Zusammenhang mit den Darlehen. Wir müssen die Reduktionen hinkriegen und werden gemeinsam mit den Spielern Lösungen suchen.»

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Vaucher: «Müssen an den Kosten schrauben»
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Radio SRF 3, Bulletin von 17:10 Uhr, 13.05.20;

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Carlo Steiner  (champ1)
    Herr Vaucher und Herr Schifferle veranlassen sie bitte, dass nach der Pandemie in den CH-Stadien nur noch Sitzplätze verfügbar sind wie in Nordamerika bezw. England. Um die Sicherheit zu verbessern
  • Kommentar von Willy Zimmermann  (Biky)
    Viele Spitzensportler erhalten kaum soviel Geld, dass sie davon leben können. Den Fussball- und Eishockeyclubs wird immer geholfen. Da gibt's halt wohl auch eine grosse Lobby. Da wird im Sport immer wieder von FAIRNESS gesprochen. Nur, wo bleibt sie denn? Sie hört halt auf, sobald es ums Geld geht!!!
  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Missen an den Kosten Schrauben hoffe das dies stark nach unten und nicht nach oben geschraubt werden.