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Kamber schreibt über Macht und Ohnmacht (Radio SRF 1, Abendbulletin, 24.04.2020)
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Vom Dopingfahnder zum Autor Matthias Kamber schreibt über den vergifteten Sport

Matthias Kamber arbeitete 3 Jahrzehnte lang im Dienst von Antidoping Schweiz. Ein Ohnmachtsgefühl empfand er dabei nie. Jetzt hat er ein Buch herausgegeben.

Matthias Kamber war bis zu seinem Abgang 2018 jahrelang das führende Gesicht im hiesigen Kampf gegen Doping. Aus dieser prägenden Zeit stammen denn auch seine Erfahrungen, die er nun in einem Buch festhielt.

Er rollt zu Beginn den ersten grossen Dopingfall in der Schweiz auf, den die Mittelstrecklerin Sandra Gasser betraf. Aber auch Werner Günthör, Ben Johnson und Lance Armstrong sind Figuren, über die Kamber schreibt.

Obschon er als Dopingexperte immer dem Beschiss auf den Grund gehen musste, beteuert er heute: «Ich empfand nie ein Ohnmachtsgefühl. Ich verstand meinen Job stets als wissenschaftliche Herausforderung.»

3 Ratschläge für seine beruflichen Nachfolger

In seinem Werk «Der vergiftete Sport» zeigt Kamber in einem Schlusswort Kriterien auf, mit denen Doping wirkungsvoller bekämpft werden könnte:

  • Weniger Bürokratie in der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA)
  • Mehr Geld
  • Grössere Verantwortung seitens der Athleten

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