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Mit Grenoble auf die Jungfrau Nach dem Hymnen-Fauxpas will der SCB Fremdenführer spielen

Grenoble hat in der Champions Hockey League den SCB mit der schwedischen Hymne empfangen. Als «Dank» dürfen sie mit den Bernern auf die Jungfrau.

Abdruck der Postkarte.
Legende: Sympathischer Wink Diese Postkarte schickten die Berner auf die Reise. @scbern_news

Grenoble war für den SC Bern definitiv eine Reise wert. Die «Mutzen» verdienten sich in der rund 300 km entfernten Stadt im französischen Südosten das Ticket für die Achtelfinals der Champions Hockey League.

Dabei hatte sich die Mission so gar nicht nach dem Gusto des Teams von Kari Jalonen angelassen. Der französische Klub empfing die Berner mit der schwedischen Hymne. Die auf der blauen Linie aufgereihten Gäste zeigten beim gängigen Zeremoniell in diesem internationalen Wettbewerb entweder betretene Mienen oder lachten die Panne weg.

Video
Als in Grenoble die falsche Hymne ertönte
Aus Sport-Clip vom 15.10.2019.
abspielen

Anschauungsunterricht drängt sich auf

Mit einer erfrischenden Prise Humor hat der Schweizer Meister nun hinterher reagiert. Er schickte eine Postkarte nach Grenoble, die auf den sozialen Plattformen verbreitet wurde. Die Berner schrieben, dass sie die Verwechslung nicht übel nehmen würden.

Und der SCB liess sich etwas einfallen, damit sich Grenoble künftig stets an die Schweiz und die Schönheiten des Landes erinnern wird. Der Klub lädt die Franzosen aufs Jungfraujoch ein.

Grenoble schätzt den Humor der Berner

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10 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Die Hymne zu verwechseln,kann passieren.Schliesslich sind
    nicht alle so bekannt wie die Marseillaise.
    Als Nachbar der Schweiz aber die falsche Flagge hochzuziehen,
    wiegt schwerer.Es gibt wohl nicht viele Franzosen,die das
    Schweizerkreuz nicht kennen.Die Reaktion des SCB ist grossartig.
    Und wenn es Werbung fürs Jungfraujoch ist,umso besser.
  • Kommentar von marc rist  (mcrist)
    Wie auch immer. Aber viele Schweizer werden sie dort oben nicht antreffen. Insofern hat diese Aktion durchaus das Zeugs zum Rohrkrepierer.
  • Kommentar von Wilfred Scheidegger  (Ville Frayde)
    Schaut man den Jungfraujoch-Bahn-Preis ( für Grenoble Spieler, den Staff sowie das Technikpersonal) schon nur ab Grindelwald Grund an, da lohnt es sich künftig falsche Hymne abzuspielen!
    1. Antwort von Adrian Flükiger  (Ädu)
      @Scheidegger: Da die Jungfrau-Bahnen auch Sponsor des SCB sind, wird sich der finanzielle Aufwand wohl in Grenzen halten...
    2. Antwort von Niko Steinegger  (Steini)
      Die ganze Idee mit der Einladung geht bestimmt nicht auch den SCB zurück. Das ist lediglich ein geschickt eingefädelter PR-Coup der Jungfraubahnen. Ein paar Gratisfahrkarten für eine potentiell viral-gehende Werbung hätte ich als Marketingchef auch zur Verfügung gestellt, zumal diese wohl nie eingelösst werden.
      In unserer heutigen Welt wird versucht, aus jeder aufsehenderregenden Situation Profit zu schlagen.
    3. Antwort von Wilfred Scheidegger  (Ville Frayde)
      Trotzdem, eine ganz NOBLE SCB-Geste, da eigentlich GREnoble, wahre Grösse zeigen sollte! - Vermögende Welt, wenn es um Werbung gehen muss!
    4. Antwort von martin blättler  (bruggegumper)
      Hr.Steinegger,Sie müssen sehr schwer am Kapitalismus
      und an der freien Marktwirtschaft leiden,wenn sogar solch
      gute Ideen Schmerzen bereiten.