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Zusammenfassung ZSC - SCB
Aus sportlive vom 29.03.2018.
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1:1-Ausgleich in der Serie Vorlage vom Schiedsrichter: SCB ringt ZSC in der Overtime nieder

  • Simon Bodenmann entscheidet mit seinem Tor in der 68. Minute die Partie zugunsten des SCB.
  • Die ZSC Lions verspielen eine frühe 2:0-Führung.
  • Im zweiten Halbfinal setzt sich Biel in Lugano mit 2:1 durch.

Viel kurioser kann eine Playoff-Partie in der Overtime wohl nicht entschieden werden: Berns Ramon Untersander drückt ab, ZSC-Keeper Lukas Flüeler pariert zur Seite, wo die Scheibe an den Schiedsrichter prallt – und zur idealen Vorlage für Simon Bodenmann wird. Der Stürmer, der nächste Saison für die Lions auf Torjagd geht, lässt sich nicht zweimal bitten und schiesst den SCB mit seinem 6. Playoff-Tor zum Break.

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Bodenmanns Treffer zum Break
Aus Sport-Clip vom 29.03.2018.
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Die Lions mit einem Startfurioso der Extra-Klasse

Mit dem Selbstvertrauen von 5 Siegen de suite hatte der ZSC mit einer Explosivität losgelegt, wie sie sonst bei einem 100-Meter-Sprinter beim Start zu sehen ist.

Kaum angespielt, wuchtete Reto Schäppi Berns Tristan Scherwey in die Bande. Wenige Sekunden später konnte eben dieser Schäppi von halbrechts auf Genoni losziehen. Er erwischte den Berner Schlussmann zwischen den Beinen.

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Schäppi trifft zum 1:0 für den ZSC
Aus Sport-Clip vom 29.03.2018.
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Die Gäste erholten sich vom frühen Rückstand nicht. Fredrik Petterson erhöhte in Minute 8 im Powerplay per Abstauber auf 2:0. Man musste aus Berner Sicht das Schlimmste befürchten.

Der Meister steht auf

Doch der SCB rappelte sich auf. Nach 15 Minuten hatte er ins Spiel gefunden, nach 20 Minuten und Toren von Calle Andersson und Ramon Untersander (Powerplay) hiess es 2:2.

Je länger im Anschluss die Partie dauerte, desto mehr Chancen erarbeiteten sich die Gäste – und dann kam auch noch Glück dazu: Ein Abpraller von Flüeler fand den Weg via Schlittschuh von Dave Sutter ins ZSC-Tor, 3:2 für Bern. Doch nur 60 Sekunden später und kurz vor Ende des 2. Drittels war die Partie nach einem Treffer von Kevin Klein wieder ausgeglichen. Pause, Zeit zum Durchatmen.

Im Schlussabschnitt lagen die Vorteile eher bei den Bernern, die den ZSC phasenweise einschnürten. Chancen gab es jedoch auf beiden Seiten, das 3:3 nach 60 Minuten ging in Ordnung. Es folgte die Overtime. Und wie beim 3:2 war auch beim 4:3 das Glück auf Seiten der Berner.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 20:10 Uhr, 29.03.2018

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Nager  (Marc Nager)
    Leider wieder viele schlechte (Zürcher) Verlierer am Kommentieren...
  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    So ein Tor darf nie zählen! Das ist ein klarer Nachteil für den ZSC und eine Sauerei.
    1. Antwort von Matthias Krähenbuehl  (Mattthecrow)
      Die Regel, dass nach einem Scheibenkontakt des Schiris weitergespielt wird, ist ja für alle gleich. Das war einfach Pech für den ZSC. (Oder Glück für die Berner)
    2. Antwort von Samuel Röthlisberger  (S.Roethlisberger)
      Regeltechnisch ist der Schiedsrichter Luft. Es zählt also immer.
    3. Antwort von Samuel Galli  (shark99)
      @ max stadler: Bitte Regelwerk zur Hand nehmen und nachlesen... Unglückliche Situation für die Zürcher. Aber Bodenmann darf im Slot niemals so alleine zum Abschluss kommen... Interview von Schäppi ansehen. Sehr professionelle Einstellung! Kompliment
  • Kommentar von Fabio Del Bianco  (fäbufuessball)
    Dieser Sieg stand wahrlich auf des Messers Schneide... hätte durchaus auch für den ZSC ausgehen können. Gottseidank aber nicht. Das Break geschafft... der Heimvorteil wieder auf der Seite des SC Bern. Denke mal, das gibt wohl 7 Spiele in dieser Serie. Dem ZSC alle Komplimente, sie sind in wahrer Playoff-Form und verlangen bis jetzt (und wohl auch in den restlichen Spielen) dem CH-Meister alles ab.