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1/4-Final Dritter vs. Sechster Playoff-Premiere zwischen Genf und Lausanne

Seit 40 Jahren gibt es die Playoffs im Schweizer Eishockey. Das Duell Genf gegen Lausanne gab es in der National League noch nie.

Zwei Eishockeyspieler in Aktion auf dem Eis.
Legende: Wer gibt im Viertelfinal den Takt vor? Der Genfer Simon Le Coultre (links) und Ahti Oksanen vom Lausanne HC. Keystone/Laurent Gillieron

Ausgangslage

Mit einem 7:0-Kantersieg gegen Kloten behauptete Genf-Servette in der 52. Qualifikations-Runde den 3. Platz in der Tabelle. Damit war klar, dass die Calvinstädter in den Playoff-Viertelfinals auf Lausanne treffen würden. Denn der LHC hatte sich Rang 6 bereits einen Spieltag vor Quali-Ende gesichert.

Spieldaten der Best-of-7-Serie

  • Spiel 1: Samstag, 21. März in Genf (20:00 Uhr)
  • Spiel 2: Montag, 23. März in Lausanne (20:00 Uhr)
  • Spiel 3: Mittwoch, 25. März in Genf (20:00 Uhr)
  • Spiel 4: Freitag, 27. März in Lausanne (20:00 Uhr)
  • ev. Spiel 5: Sonntag, 29. März in Genf; Spiel 6: Dienstag, 31. März in Lausanne; Spiel 7: Donnerstag, 2. April in Genf

Genf-Servette

  • Genf gegen Lausanne ist in der National League eine Playoff-Premiere. Noch nie gab es diese Affiche im Schweizer Oberhaus in der K.o.-Phase. Das liegt daran, dass die beiden Traditionsklubs lange nicht (gemeinsam) in der National League resp. der NLA aufliefen. Die Genfer spielen seit 2002 oben mit, Lausanne erst seit 2013.
  • An das 1. Direktduell in dieser Saison haben die Genfer ganz schlechter Erinnerungen. Am 16. September kassierten sie in Lausanne gleich eine 0:11-Schlappe. Nach einem Drittel war alles noch im Rahmen, die Gäste lagen nur 0:2 zurück. Doch im mittleren Abschnitt fielen sie komplett auseinander und fingen sich gleich 6 Stück ein. Bleibenden Eindruck scheint die Blamage jedoch nicht hinterlassen zu haben. Denn die folgenden 3 Partien gegen den LHC gewann Servette.
  • Die Servettiens sind die Shorthander-Könige der Liga. Nicht weniger als 10 Tore haben die Genfer in numerischer Unterzahl erzielt – mehr als jedes andere Team in der National League. Zum Vergleich: Zug, das ebenfalls in den Playoff steht, hat nie im Penalty Killing getroffen.

Lausanne HC

  • Lausanne weiss den besten Schweizer Torschützen in seinen Reihen. Théo Rochette hat in der Quali nicht weniger als 22 Mal getroffen. Das ist der dritthöchste Wert hinter Matej Stransky (HCD/28 Tore) und Andre Petersson (Tigers/24). Rochettes Lieblingsgegner scheint ausgerechnet Genf-Servette zu sein: Gegen den Kontrahenten im Viertelfinal gelangen dem 24-jährigen Stürmer gleich 2 Hattricks.
  • Lausanne hat in der Qualifikation auswärts und zu Hause ähnlich erfolgreich gespielt. In der Fremde holten die Waadtländer 42 Zähler, vor Heimpublikum war es ein Punkt mehr. Das Torverhältnis ist in der eigenen Arena hingegen klar besser (+19 zu -1), was zu grossen Teilen am 11:0 gegen Genf liegt.
  • Zwischen Genf und Lausanne kommt es im Viertelfinal auch zu einem kleinen «finnischen Klassentreffen». Gleich 7 Suomi-Akteure stehen bei den beiden Rivalen unter Vertrag. Bei den Genfern sind dies Liga-Topskorer Marcus Granlund, Jesse Puljujärvi, Sakari Manninen und Verteidiger Vili Saarijärvi (die in der internen Skorerliste die Plätze 1 bis 4 einnehmen). In Lausanne stehen Ahti Oksanen, Antti Suomela und Abwehrspieler Sami Niku unter Vertrag. Suomela ist erst Ende Februar nach langer Verletzungspause zurückgekehrt.

Die bisherigen Saison-Duelle

3:1 Siege bzw. 9:3 Punkte für Genf-Servette

  • 16.09.2025: Lausanne HC – Genf-Servette 11:0
  • 12.10.2025: Genf-Servette – Lausanne HC 5:3
  • 23.12.2025: Genf-Servette – Lausanne HC 7:3
  • 14.01.2026: Lausanne HC – Genf-Servette 0:3

National League

srf.ch/sport, Audiokonferenz, 09.03.2026, 19:45 Uhr ; 

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