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1/4-Final Vierter vs. Fünfter Die Lions vertrauen auf Hrubec und hoffen auf Malgin

ZSC gegen Lugano ist ein Playoff-Klassiker. Im Viertelfinal bahnt sich ein enges Duell an, mit leichten Vorteilen für den Meister.

Eishockeyspieler vor dem Tor in Aktion.
Legende: Der Zauberer und der Hexer Denis Malgin und Keeper Simon Hrubec sind zwei Schlüsselspieler bei den ZSC Lions. Keystone/Urs Flüeler

Ausgangslage

In der 52. Runde der Qualifikation konnten die ZSC Lions dank eines 2:0-Sieges in Langnau ihren 4. Platz und damit das Heimrecht in den Playoff-Viertelfinals verteidigen. Wäre der Meister der letzten beiden Jahre im Emmental ohne Punkte geblieben, hätte der Gegner zwar ebenfalls Lugano (5.) geheissen, aber die Lions hätten in der Fremde beginnen müssen.

Spieldaten der Best-of-7-Serie

  • Spiel 1: Samstag, 21. März in Zürich (20:00 Uhr)
  • Spiel 2: Montag, 23. März in Lugano (20:00 Uhr)
  • Spiel 3: Mittwoch, 25. März in Zürich (20:00 Uhr)
  • Spiel 4: Freitag, 27. März in Lugano (20:00 Uhr)
  • ev. Spiel 5: Sonntag, 29. März in Zürich; Spiel 6: Dienstag, 31. März in Lugano; Spiel 7: Donnerstag, 2. April in Zürich

ZSC Lions

  • ZSC – Lugano ist ein Playoff-Klassiker. Seit der Jahrtausendwende lautete alleine der Playoff-Final dreimal so (2000, 2001, 2018), immer gewannen die Zürcher. Es gibt aber auch eine Viertelfinal-Serie, die in Erinnerung geblieben ist: 1992, als Lugano noch «grande» und der ZSC ein Liftklub war, kegelten die Zürcher die Tessiner im überfüllten Hallenstadion im 4. Spiel der Best-of-5-Serie im Penaltyschiessen raus (nachdem Spiel 3 mit 0:10 verloren gegangen war). Es ist bis heute eine der grössten Playoff-Sensationen.
  • Dass sich die ZSC Lions in der 52. Runde den Heimvorteil gesichert haben, muss nicht zwingend ein Vorteil sein für die Zürcher. Denn sie waren zuletzt vor allem in der Fremde eine Macht: Die letzten 9 Auswärtsspiele gewannen die Lions allesamt, während von den vergangenen 6 Heimspielen deren 5 verloren gingen. Über die ganze Saison gesehen holte der ZSC auswärts 3 Punkte mehr als in Zürich-Altstetten.
  • Die 12 Tage Pause zwischen dem Ende der Quali und dem Start der Best-of-7-Serie sind nicht nur dazu da, die Batterien aufzuladen. Sie bieten auch eine Chance, dass verletzte Spieler zurück ins Lineup kommen können. Das ist nicht zuletzt den Lions entgegengekommen. Denn Denis Malgin ist inzwischen zurück im Training. Seit sich der Center bei Olympia verletzt hatte, bestritt er keine Partie mehr. Wie wichtig Malgin für die Zürcher ist, zeigen die Zahlen: In 41 Saisonspielen sammelte der 29-Jährige 41 Punkte.

HC Lugano

  • Im Duell ZSC Lions – Lugano kommt es auch zum Aufeinandertreffen zweier Schweizer Topskorer. Der Tessiner Luca Fazzini (47 Punkte), der beste Schweizer Punktesammler der gesamten Liga, totalisierte dabei 6 Zähler mehr als Sven Andrighetto. Der Zürcher, der 11 Quali-Partien verpasst hat, kommt jedoch auf den besseren Punkteschnitt (1,0 vs. 0,9).
  • Für HCL-Keeper Niklas Schlegel ist es eine spezielle Viertelfinal-Affiche. Der gebürtige Stadtzürcher hat bei den ZSC Lions praktisch die ganze Nachwuchsabteilung durchlaufen und absolvierte auch seine ersten Profijahre für den «Zett». Weil es für Schlegel kein Vorbeikommen an Lukas Flüeler gab, wechselte der 31-Jährige 2019 nach Lugano.
  • Schlegel gehört diese Saison mit einer Fangquote von 92,28 Prozent und 2,12 Gegentoren pro Spiel zu den Top-3-Goalies der National League. Vorteil Lugano also? Nein. Schlegels Antipode im ZSC-Tor, Simon Hrubec, führt beide Statistiken mit 92,69 Prozent abgewehrten Schüsse respektive 1,94 Gegentreffern pro Partie an.

Die bisherigen Saison-Duelle

3:1 Siege bzw. 9:3 Punkte für die ZSC Lions

  • 13.09.2025: ZSC Lions – HC Lugano 5:1
  • 21.10.2025: Lugano – ZSC Lions 5:1
  • 17.12.2025: ZSC Lions – HC Lugano 5:3
  • 05.03.2026: Lugano – ZSC Lions 1:4

National League

SRF zwei, Sportflash, 17.03.26, 19:50 Uhr ; 

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