Zum Inhalt springen

Header

Video
Zusammenfassung Davos – Zug
Aus Sport-Clip vom 14.04.2022.
abspielen. Laufzeit 4 Minuten 47 Sekunden.
Inhalt

2:1 n.V. in Spiel 4 Zug zieht ungeschlagen in den Playoff-Final ein

Der EV Zug ist auf direktem Weg in den Playoff-Final eingezogen. Die Zentralschweizer entschieden auch das 4. Spiel gegen Davos für sich und spielen ab Montag gegen die ZSC Lions um die Titelverteidigung.

Die Entscheidung in der Davoser Eishalle fiel in der Verlängerung bereits nach 45 Sekunden. Nach einem HCD-Vorstoss schaltete Zug schnell um. Den Konter vollendete Topskorer Jan Kovar zum entscheidenden 2:1 ins Netz. Damit zog der Meister mit zwei 4:0-Siegen in den Playoff-Final ein. Dies war zuletzt den ZSC Lions 2012 gelungen. Saisonübergreifend sind die Zuger sogar seit zwölf Playoff-Spielen ungeschlagen.

Video
Kovar schiesst Zug in den Playoff-Final
Aus Sport-Clip vom 14.04.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 11 Sekunden.

Davoser Sieg zum Greifen nah

Dabei hatte es bis kurz vor Schluss so ausgesehen, als müssten die Zuger am Samstag noch einmal in der heimischen Halle antreten. Der HCD führte 1:0, Angriff um Angriff des Meisters wurde von Sandro Aeschlimann entschärft. Erst 19,8 Sekunden vor Schluss musste der Davos-Goalie ein erstes Mal hinter sich greifen. Grégory Hofmann, der in den laufenden Playoffs noch nicht auf der ganzen Linie hatte überzeugen können, rettete Zug mit einem platzierten Schuss in die Verlängerung.

Video
Hofmann rettet Zug in die Verlängerung
Aus Sport-Clip vom 14.04.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 13 Sekunden.

Wellinger bricht den Bann

Christian Wohlwend hatte vor der Partie sein letztes Ass aus dem Ärmel geholt und Kristian Pospisil wieder ins Line-Up befördert. Der Slowake, der die ersten drei Halbfinalpartien auf der Tribüne verfolgt hatte, konnte sich aber nur selten in Szene setzen. Seine erste auffällige Aktion hatte der Stürmer, als er in der 12. Minute auf der Strafbank Platz nahm. Das fällige Unterzahlspiel blieb aber ohne Folgen.

Das Spiel erinnerte zunächst über weite Strecken an die bisherigen Aufeinandertreffen. Zug hatte deutlich mehr Abschlüsse zu verzeichnen (37:20), scheiterte aber stets am bärenstarken Aeschlimann oder am eigenen Unvermögen. Sinnbildlich dafür war eine Szene in der 23. Minute, als drei Zuger alleine vor dem HCD-Goalie vergaben.

So war es Thomas Wellinger, der auf der Gegenseite eine 156 Minuten andauernde Torflaute der Davoser beendete. Als ein Pass des Verteidigers unverhofft wieder auf der eigenen Schaufel landete, hatte er das leere Tor vor sich und traf zur 1:0-Führung für das Heimteam. Aus dem Nichts fiel der Treffer nicht. Auch das Heimteam war regelmässig zu Chancen gekommen. Unter anderem scheiterte Dennis Rasmussen in der 22. Minute an der Latte.

SRF zwei, sportlive, 14.04.2022, 19:40 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

31 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Markus Schaub  (Markus Schaub)
    Leider war der EVZ besser und deshalb gratuliere ich zum Finaleinzug. Von einem Schweden als Ausländerverstärkung erwarte ich eigentlich dass er das Bully gewinnt. Dann wäre es nicht zum 1:1 gekommen. Sonst habe ich nichts zu meckern. Chr. Wohlwend hat sogar Kristian Pospisil eingesetzt. Es hat trotzdem hauchdünn nicht gereicht. Brutal für die Zuschauer, welche sich 2 Minuten vor Matchende zu stehenden Ovationen erhoben haben. Ich denke es wäre besser bis ganz zum Spielende sitzen zu bleiben.
  • Kommentar von Christian Rauch  (Stöfi)
    Warum erstaunen mich viele der Kommentare nicht ….., all die Verschwörungstheorien ….., immer und überall sind immer nur die Schiris schuld …..,
    In Serien mit best of 4 gibt es keine zufälligen Sieger und Ich gebe allen den Tip doch selber mal ein Spiel zu leiten, zu pfeiffen und dann möchte ich den sehen, der bei diesem Tempospiel alles und jedes sieht und ganz korrekt nach Regelbuch mit 3-stelliger Regelzahlen in Sekundenbruchteilen entscheiden kann. Auch die SR sind nur Menschen - z. Glück
  • Kommentar von Marco Zwahlen  (Marco1357)
    R.I.P Schweizer Eishockey
    Traditionsvereine, wie Biel,Davos, Freiburg können nicht mehr mithalten
    ZSC und Zug zahlen Malgin, Andrighetto, Kovar, Hofmann und wie sie alle heissen, Millionensaläre. Deswegen ist es unverschämt zu sagen, dass Zug und ZSC verdient ins Finale gekommen sind. Was man sieht ist nicht Talent, sondern einfach Geld
    1. Antwort von Annette Tschanen  (atschanen)
      Mimimimiiii... Warum stehen dann Lugano und der SCB nicht im Final?
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Ich sage nur, ZSC MIR SIND ZÜRI!