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Zusammenfassung ZSC – Freiburg
Aus Sport-Clip vom 14.04.2022.
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6:2 in Spiel 4 gegen Freiburg Lions machen den Playoff-Finaleinzug perfekt

  • Die ZSC Lions gewinnen in Spiel 4 der Playoff-Halbfinalserie gegen Fribourg-Gottéron 6:2 und spielen um den Meistertitel.
  • Gegner im Final ist der EV Zug, der gegen Davos ebenfalls in 4 Spielen gewinnt. Die Serie beginnt am Ostermontag.
  • Den Unterschied machen die Zürcher im ausverkauften Hallenstadion im Mitteldrittel.
  • Marcus Krüger, Simon Bodenmann und Marc Aeschlimann können sich als Doppeltorschützen feiern lassen.

Es ist geschafft für die ZSC Lions: Auch im 4. Spiel der Halbfinal-Serie gegen Gottéron behielten die Zürcher die Oberhand. Für einmal ohne Überstunden gelang vor heimischem Publikum ein letztlich klares 6:2 – der Finaleinzug ist damit perfekt.

Die Gäste hatten nach dem 2:5 von Daniel Brodin in der 47. Minute noch einmal spärliche Hoffnung geschöpft. Mit dem Emptynetter knapp 4 Minuten vor dem Ende und seinem 2. Treffer des Abends sorgte Marc Aeschlimann aber für den endgültigen Schlusspunkt und grossen Jubel im gefüllten Hallenstadion.

DiDomenico erweist Teamkollegen einen Bärendienst

Die Entscheidung war schon im Mitteldrittel gefallen, wo Freiburg mehr oder weniger alles miss- und den Lions alles gelang. Den Anfang vom Ende leitete Chris DiDomenico ein. Der Freiburger Playoff-Topskorer leistete sich in der 26. Minute beim Stand von 2:1 für die Gastgeber ein rüdes Einsteigen gegen Patrick Geering. Mit dem Knie voran fuhr er den Zürcher Captain um.

Das Verdikt der Schiedsrichter war eindeutig: 5 Minuten plus Spieldauer gegen DiDomenico. Zwar musste bei den Lions auch Chris Baltisberger für 2 Minuten in die Kühlbox, der die Aktion gerächt hatte. Weil kurz darauf Philippe Furrer wegen eines Stockschlages rausmusste, konnten die Lions zwischenzeitlich sogar 5 gegen 3 spielen. Das 3:1 indes fiel erst 4 Sekunden nach Ablauf der Strafe gegen DiDomenico. Marcus Krüger profitierte nach einem harten Schuss Yannick Webers von einem Abpraller bei Reto Berra und machte sich zum Doppeltorschützen. Der Schwede hatte bereits zum 2:1 abgelenkt.

Ebenfalls doppelt traf in der Folge Simon Bodenmann. Das Glück war den Freiburgern dabei nicht hold:

  • 36. Minute: Bodenmann fährt auf das gegnerische Tor zu und stochert den Puck nach dem Pass von Dominik Diem zwischen Berras Beinen hindurch ins Tor.
  • 36. Minute: Christian Dubé nimmt die Coach's Challenge, nach Meinung der Schiedsrichter liegt aber keine Goaliebehinderung vor. Der Treffer zählt.
  • 38. Minute: Die Teamstrafe gegen Gottéron wegen der Coach's Challenge läuft gerade ab, da doppelt Bodenmann nach und trifft zum 5:1.

Zu Beginn hatten sich die beiden Teams gegenseitig neutralisiert. Die frühe Führung durch Aeschlimann, der zum ersten Mal im Dress der ZSC Lions einen Treffer erzielte, glich David Desharnais nur 32 Sekunden später aus. Er erwischte Jakub Kovar, der nach überstandener Verletzung zum ersten Mal in der Halbfinal-Serie zum Einsatz kam, mit einem «Buebetrickli» in der entfernten Ecke.

Final gegen Zug

Den Lions bietet sich nun die Chance, gegen Zug erstmals seit 2018 den Meistertitel zu holen. Bis Ostermontag darf sich das Team von Rikard Grönborg nach zuletzt drei kräftezehrenden Verlängerungen in Serie noch etwas Ruhezeit gönnen.

Für den Qualifikations-Zweiten Gottéron endet die Saison dagegen erneut enttäuschend. Ohne Captain Julien Sprunger, der mit einer Rückenverletzung ausfiel, waren die Saanestädter in Spiel 4 geschwächt. Für Furrer endet die Profi-Karriere ohne ein weiteres Highlight.

SRF zwei, sportlive, 14.04.2022, 19:40 Uhr;

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26 Kommentare

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  • Kommentar von Frédéric-Marc Fluehmann  (Frédéric-Marc Fluehmann)
    Es war 2013 als eine perfekte und junge Gottéron-Mannschaft im Finale war. Bykov und Sprunger im besten Alter. Die Ausländer u.a. Shawn Heinz waren Top. Spielerisch waren wir besser als der SCB. Wir verloren. Da wusste man, dass in Fribourg ein Kulturwechsel stattfinden muss. Bis heute ist das nicht geschehen.
  • Kommentar von Erich Singer  (Mairegen)
    Immer dasselbe, wenn die Lieblingmannschaft nicht gewinnt ist der Schirri der Depp! Von Objektivität ist in den teils abschätzigen Kommentaren herzlich wenig zu spüren.......
  • Kommentar von Marco Murbach  (Marco66)
    Was für ein Abend und was für ein Match durften wir gestern im Hallenstadion erleben. Bin froh, dass ich es live erleben durfte. Ich als langjähriger ZSC möchte den HCF ein grosses Kompliment machen. Sie haben den Z wirklich bis zu Schluss auf Augenhöhe gefordert. Es ist wirklich schade, dass DiDomenico ein so absolut dumme Strafe begangen hat. Ein so genialer Spieler, hat es eigentlich nötig, so etwas zu machen. Zum Glück hat sich Gering nich verletzt. Jetzt kommt Zug und dass wird lange gehen.