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2 NL-Vollrunden stehen an 6, 5 und 7: Die Zahlen zum Kampf um die Playoff-Tickets

Die Regular Season in der National League geht in die entscheidende Phase. Der Kampf um die Playoffs verspricht Spannung.

Genfs Linus Omark und Biels Luca Cunti.
Legende: Wer zieht direkt in die Playoffs ein? Genf und Biel gehören zu den 6 Teams, die wohl die 5 verbleibenden direkten Playoff-Plätze unter sich ausmachen. Keystone

Fast über die ganze Qualifikation hinweg erzählte die Tabelle in der National League nicht die ganze Wahrheit. Grund dafür war – wenig überraschend – Corona.

Die zahlreichen Spielausfälle und die daraus folgenden Verschiebungen führten zu teils riesigen Unterschieden in der Zahl absolvierter Spiele. Damit ist nun – zumindest für den Moment – Schluss. Sämtliche Teams haben mittlerweile 45 oder 46 Partien auf dem Konto. 7 respektive 6 Quali-Spiele liegen entsprechend noch vor ihnen.

Den Auftakt zum Schlussbouquet in der Regular Season bilden am Freitag und Samstag 2 Vollrunden. Die Ausgangslage präsentiert sich äusserst spannend. Erst 2 der 12 Mannschaften haben in der Tabelle Farbe angenommen:

  • Grün: Der EV Zug hat die Qualifikation von A bis Z dominiert und steht bereits als Quali-Sieger fest. Für Zug geht es bis zu den Playoffs einzig noch um den Punkterekord (118 Punkte).
  • Rot: Seit dem Mittwochabend ist klar: Für die SCL Tigers ist die Saison nach den 52 Qualifikations-Spielen zu Ende. In bisher 46 Partien resultierten für die Emmentaler gerade einmal 9 Siege.

TV-Hinweis

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Die Sendung «powerplay» präsentiert am Freitagabend im Anschluss an die Vollrunde alle Spiel-Zusammenfassungen sowie Analysen und Hintergründe. Das Magazin gibt es ab 22:15 Uhr auf SRF zwei. Gast bei Daniela Milanese wird Experte Christian Weber ein.

Wer muss in die Pre-Playoffs?

Noch komplett offen ist, wer am Ende der Regular Season auf den Rängen 2 bis 6 und damit neben Zug ebenfalls direkt in den Playoffs steht. Realistisch in Frage kommen noch folgende 6 Teams:

Anwärter für direktes Playoff-Ticket

Team
Spiele
Punkte
2. Lausanne
4582
3. Lugano
4681
4. ZSC Lions
4679
5. Freiburg4679
6. Genf
4678
7. Biel
4675

Eine dieser 6 Mannschaften wird den Umweg über die Pre-Playoffs nehmen müssen. Aktuell wäre das der EHC Biel. Das könnte sich aber schon am Freitag ändern. Dann treffen die Seeländer auf das sechstplatzierte Genf. Mit einem Sieg würde Biel die Servettiens aufgrund der besseren Bilanz aus den Direktbegegnungen überholen.

Doch nicht nur Genf muss um einen direkten Playoff-Platz zittern, auch Lugano, der ZSC, Freiburg und selbst Lausanne können sich nicht zurücklehnen. Zumal es auch noch um das allfällige Heimrecht in den Playoffs geht, wobei diesem Faktor in der aktuellen Situation mit Geisterspielen nicht dieselbe Bedeutung zukommt wie in anderen Jahren. Zwischen Rang 2 und Rang 7 liegen gerade einmal 7 Punkte.

Auch das achtplatzierte Davos hat rechnerisch noch Chancen auf einen Platz in den Top 6. Dafür müssten die Bündner aber möglichst schon an diesem Wochenende eine Siegesserie starten.

Wer darf in die Pre-Playoffs?

Spannend ist die Ausgangslage auch am unteren Strich. Der SC Bern hat während seinem Mammut-Programm in den letzten Wochen genug Punkte gesammelt, um Ambri und die Lakers zu überholen. Das Polster der Berner ist mit 5 Punkten jedoch klein.

Kampf um die letzten beiden Pre-Playoff-Plätze

Team
Spiele
Punkte
9. Bern
4652
10. Lakers
4650
11. Ambri
4647

Der Rückstand von Ambri, das aktuell keinen Pre-Playoff-Platz besetzt, auf die Lakers beträgt auf dem Papier 3 Punkte. Weil die Leventiner aber – unabhängig vom Ausgang des Direktduells am Samstag – im Vergleich mit Rapperswil-Jona die schlechtere Direktbilanz aufweisen, müssen sie in den verbleibenden Partien faktisch 4 Punkte auf die Lakers gutmachen.

SRF zwei, powerplay, 23.3.2021, 22:20 Uhr;

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