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2. Runde: Siege für Bern, ZSC Davos geht auch gegen Ambri unter

  • Nach Davos' Niederlage gegen Ambri stehen die Bündner nach 2 Runden ohne Punkt und mit 8 Gegentreffern da.
  • Bern gibt sich im «Tatzen-Derby» keine Blösse.
  • Meister ZSC ringt den Aufsteiger Rapperswil nieder.
  • Biel feiert seinen 2., Genf seinen 1. Saisonsieg.
  • Das grösste Spektakel lieferten sich Zug und Lugano.

Davos – Ambri 2:5

Schon vor der Saison hatte Arno del Curto für die Entscheidung, für die Torhüterposition eine Ausländerlizenz zu opfern, nicht ausschliesslich Schulterklopfer erhalten. Die Bilanz mit dem schwedischen Neo-Keeper Anders Lindbäck nach 2 Spielen: 0 Punkte, 3:8 Tore. In der Partie gegen Ambri brach den Bündnern, die ihren ehemaligen NHL-Goalie Mal um Mal im Stich liessen, das Unterzahlspiel das Genick. 3 von 4 Powerplay-Situationen konnten die Gäste bis zur 45. Minute nutzen und damit auf 5:2 davonziehen. Auffälligster Akteur war Dominik Kubalik, mit seinen Toren 2 und 3 sowie einem Assist.

Bern – Langnau 3:0

Der SCB hält sich weiter schadlos. Im ersten Heimspiel der Saison liessen die Berner nie einen Zweifel daran aufkommen, wer als Sieger vom Eis gehen würde. Die ersten beiden Tore, die im Startdrittel fielen, waren zwar kein Nachweis spielerischer Klasse: Sowohl Andrew Ebbett (2.) als auch Thomas Rüfenacht (20.) drückten die Scheibe in einem unübersichtlichen Getümmel über die Linie. Der Schlusstreffer war ein Empty-Netter. Den «Mutzen» wird’s herzlich egal sein: Meister ZSC bezwungen, «Tatzen-Derby» gewonnen, Saisonstart gelungen.

Rapperswil - ZSC Lions 1:2

Die grösste Überraschung ereignete sich vor dem Match: Gerade erst aus dem Flieger von New York gestiegen, stand Pius Suter bereits auf dem Matchblatt der Lions. Doch auch mit dem 22-Jährigen taten sich die überlegenen Zürcher schwer.

Trotz frühem Rückstand (Denis Hollenstein hatte nach 4 Minuten einen Fehler von Rapperswil-Keeper Melvin Nyffeler genutzt) hielt der Aufsteiger gut mit. Lohn war der Ausgleich durch Roman Schlagenhauf (28.). In der Schlussphase brauchte es einen traumhaften Abschluss von Neuzugang Maxim Noreau (53.), um den ZSC-Erfolg zu realisieren.

Legende: Video Noreau schiesst den ZSC herrlich zum Sieg abspielen. Laufzeit 00:15 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 22.09.2018.

Lausanne – Biel 1:4

Biel grüsst nach den ersten beiden Spieltagen von der Tabellenspitze. Die Seeländer schlugen nach Genf auch den nächsten Gegner vom Genfersee. Bis zur 52. Minute stand es in einer umkämpften Partie 1:1. Dann brachte Marc-Antoine Pouliot die Gäste in einer ruhigen Phase in Führung. Die Lausanner Schlussoffensive beantworteten Mike Künzle und Jan Neuenschwander mit Empty-Nettern. Highlight der Partie in Sachen Unterhaltung: Im Startdrittel verschwand der Puck plötzlich. Und wurde unter viel Aufregung in Mathieu Tschantrés Hose wiedergefunden.

Genf - Freiburg 3:1

Nach den jeweiligen Niederlagen zum Auftakt gingen beide Teams mit viel Pfeffer ins traditionell feurige Romand-Derby. Kein Wunder in der ganzen Hektik, fiel der Führungstreffer durch Cody Almond (16.) in einer 4-vs-3-Überzahl. Auch Almonds zweiter Treffer, ein freches «Buebetrickli» des Schweizer Nati-Stürmers, kam fast aus dem Nichts und inmitten etlicher Raufereien. Die Freiburger verkürzten durch Killian Mottet (53.), doch Henrik Tömmernes fand das leere Tor.

Sendebezug: SRF 3, Abendbulletin, 22.9.2018, 22 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Arnos "junge Mannschaft" bezahlt noch Lehrgeld, aber das wird sich noch ändern die Quali ist noch lang! Hopp HCD!
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  • Kommentar von Max Blatter (maxblatter)
    Eishockey-Geografie in "sportaktuell": Die Lakers hätten gegen "das Team von der anderen Seite des Sees" gespielt, hiess es. Hm? Gibt es in Pfäffikon SZ eine Eishockey-Mannschaft, die in der National League spielt? Ach so, die ZSC Lions sind gemeint... Na ja, da würde ich eher sagen: "Das Team vom (unteren) Ende des Sees." Natürlich weiss man in Leutschenbach, wo Zürich liegt - aber etwas sorgfältiger formulieren könnte man es schon. Bildungsfernsehen, auch in der Sportredaktion!
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    1. Antwort von Erich Singer (liliput)
      Offenbar fehlt es ihnen an Bildung. Pingeliger gehts wohl nicht!!
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  • Kommentar von Wendy Müller (WendyElizabeth)
    Rappi steigt wieder ab. Die haben in der NL nichts zu suchen. Der EHC gewann bisher beide Spiele sehr souverän beim Gastauftritt in der SL.
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    1. Antwort von Daniel Hüppin (Daniel Hüppin)
      Da muss sich Kloten halt den Platz in der NL wieder verdienen, d.h. in die Ligaqualifikation kommen und sich dort gegen den Verlierer des NL-Playouts durchsetzen. Genauso hat es Rappi in der letzten Saison gemacht und ist drum in der NL. Es ist auch nicht gesagt, dass Kloten in einer allfälligen Ligaqualifikation dann auf Rappi treffen wird. Es könnte auch andere Kandidaten dafür geben.
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    2. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      Ihre Kommentare, Frau Müller, sorgen doch immer wieder für Heiterkeit. Kloten ist da wo es hingehört. Wenn sie aus der SL weg wollen. müssen sie erst ihren Saustall ausmisten und dann beweisen, dass die Strukturen, die sie am erarbeiten sind, auch langfristig funktionieren. Rappi hat seine Aufgaben gemacht. Sie sind verdient in der höchsten Liga und bleiben hoffentlich auch dort.
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