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Waebers Paraden gegen Lausanne am Samstag
Aus Sport-Clip vom 18.04.2021.
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2 Shutouts in Folge Ludovic Waeber: Playoff-Neuling trumpft gross auf

Dass die ZSC Lions in ihrer Viertelfinal-Serie gegen Lausanne führen, haben sie wesentlich ihrem Keeper zu verdanken.

Als «Goalie-Wagnis» hatte die NZZ am Sonntag vor dem Playoff-Start die Keeper-Strategie der ZSC Lions mit Ludovic Waeber bezeichnet. «Wer wagt, gewinnt», sagte sich offenbar Coach Rikard Grönborg und setzte konsequent auf den 24-jährigen Freiburger, der zuvor noch nie eine Playoff-Partie bestritten hatte.

Zwei Shutouts in Folge

Bislang mit durchschlagendem Erfolg: Beim 3:0 am Samstag in Lausanne feierte Waeber seinen 2. Shutout in Serie. Zwei Playoff-Spiele ohne Gegentor, das gelang in den letzten Jahren nur einem: Ausgerechnet Waebers aktuelles Gegenüber Tobias Stephan hielt, damals noch für Zug, in den Halbfinals 2019 seinen Kasten während 149:32 Minuten rein – gegen Lausanne.

Waeber hat sich Grönborgs Vertrauen mit einer starken Regular Season verdient. In 37 Einsätzen wies er eine Abwehrquote von 91,84 Prozent auf und belegte damit Rang 5 im Liga-Ranking. Mit 4 Shutouts wurde er nur von Luganos Niklas Schlegel (6) und Servettes Gauthier Descloux (5) übertrumpft.

Flüeler derzeit nur Nummer 2

Dabei war der zu Saisonbeginn von Gottéron zu den Lions gestossene Waeber von vielen lediglich als Backup für Routinier Lukas Flüeler betrachtet worden – obwohl Sportchef Sven Leuenberger schon damals angekündigt hatte, die Einsätze würden zwischen Flüeler und Waeber aufgeteilt.

Der 32-jährige Flüeler erlitt diese Saison mehrfache Rückschläge. Zweimal fiel er wegen Verletzungen aus, zudem infizierte er sich mit dem Coronavirus. Und obwohl seine Abwehrstatistik mit 90,96 Prozent in 17 Spielen ebenfalls nicht schlecht aussieht, kam er in etlichen Partien nicht auf sein Renommee.

«Shutout» beim Debüt als 16-Jähriger

Vor seinem Wechsel zu den ZSC Lions stand Waeber in seiner gesamten Karriere bei Fribourg-Gottéron unter Vertrag – wobei er vor allem während seinen Leih-Phasen bei Red Ice und Ajoie in der Swiss League Spielpraxis sammelte.

Auf höchster Stufe war er nur zu 28 Einsätzen gekommen. Sein NL-Debüt war allerdings bemerkenswert: Im Oktober 2012, mit nur 16 Jahren, wurde der damalige Novizen-Elite-Spieler in der Partie gegen Bern (2:6) für die letzten 8 Minuten für Benjamin Conz eingewechselt – und wehrte alle 6 Schüsse auf sein Tor ab.

SRF zwei, sportlive, 17.4.2021, 20:00 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Ein neuer Genoni/ Hiller und und..
    Die Schweiz hat eine lange und grossartige Geschichte auf der Goalieposition! Waeber ist richtig heiss .. Der Z scheint bereit zu sein für den Titel. Ein gutes Team haben sie ja.. Die Playoffs machen richtig Spass.
    Alle Serien sind ausgeglichen, spannend und werden mit viel fairer Playoffhärte ausgetragen!
    Wer hätte gedacht das die Lakers in der Serie das erste Break holen?

    Morgen gehts weiter!
    Ich freue mich!
    Nur die Zuschauer fehlen..
    1. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      Eishockeykenner Wissen das die Lakers heiss sind und alles geben werden um eine Runde weiter zu kommen. Die tun wirklich alles für Jeff., um in gebührend zu verabschieden. Mit Nyffeler steht zudem der beste Goalie der Liga im Tor
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Eigentlich erstaunlich, dass ausgerechnet die Lions einen Torhüter holen mussten, da es so viele gute Goalies aus dem eigenen Nachwuchs gibt. Flüeler, Nyffeler, Schlegel, Genoni, Berra haben ihr Handwerk alle in der Lions Organisation gelernt. Der ZSC, Goalischmiede Nr. 1 im Land.