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2. Spieltag National League Lugano bezwingt Ambri – Zug mit knappem Auswärtserfolg

Ambri-Piotta - Lugano 0:3

Von einem solchen Saisonstart träumt jeder Goalie. Niklas Schlegel feiert mit dem HC Lugano den 2. Shutout im 2. Spiel. Seine Vorderleute zeigten im Vergleich zum 4:0-Sieg gegen die ZSC Lions am Donnerstag eine etwas zahmere Vorstellung. Die Leventiner traten ebenbürtig auf. Es war ein Derby, wie man es kennt. Von Corona-Blues war nichts zu sehen, die fehlenden Gäste-Fans taten der grandiosen Stimmung ebenfalls keinen Abbruch.

In der 52. Minute wurde es in der Valascia dann doch mucksmäuschenstill. Mark Arcobello traf mit einem platzierten Schuss unter die Latte. Die Leventiner wirkten geschockt – und fingen 3 Minuten später den Doppelpack durch Dario Bürgler. Den Schlusspunkt setzte Mikkel Boedker mit einem «Empty Netter» 45 Sekunden vor der Sirene.

Rapperswil-Jona Lakers - Zug 2:3

Die Affiche Lakers gegen den EVZ ist auf dem Papier eigentlich eine deutliche Sache. Doch die Zuger taten sich schwer mit den aufsässigen Lakers und mit Unachtsamkeiten in der Defensive. Zudem funktionierte das Powerplay der Gäste nicht wie gewünscht, was aber auch auf die Lakers zutraf. In der 19. Minute konnte Sven Senteler in Unterzahl allein auf Melvin Nyffeler losziehen und liess diesem keine Chance.

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Senteler mit dem Shorthander für den EVZ
Aus Sport-Clip vom 02.10.2020.
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In der 46. Minute entschied Sven Leuenberger die Partie für den EVZ. Der Anschlusstreffer von Nando Eggenberger eine Minute später machte die Partie spannend, was zu vielen Strafen und kleinen Fouls führte. Der Ausgleich gelang dem Heimteam aber auch mit einem zusätzlichen Feldspieler nicht.

Biel - Lausanne 6:0

Nach etwas mehr als einer halben Stunde hatte Lausanne-Goalie Tobias Stephan genug. Soeben hatte er die Scheibe zum 4. Mal aus seinem Kasten fischen müssen. Die Bieler legten los wie die Feuerwehr. 71 Sekunden dauerte es, bis Damien Brunner mit einem trockenen Handgelenkschuss das 1. Saisontor erzielte.

Bis ins Mitteldrittel vermochte die Lausanne-Verteidigung den Schaden noch in Grenzen halten, dann begann die Waadtländer Talfahrt. Nachdem Fabio Hofer auf Vorlage von Neo-Goalie Joren Van Pottelberghe zum 2:0 eingeschossen hatte, benötigte das Heimteam gerade mal 115 Sekunden, um die Partie mit 3 weiteren Treffern bereits kurz nach Spielhälfte zu entscheiden.

So blieb dann auch Stephan-Ersatz Luca Boltshauser nur 36 Sekunden lang unbezwungen. In der 55. Minute machte Yannick Rathgeb im Powerplay das halbe Dutzend für die Seeländer voll.

Servette – Davos 5:2

Bei Servette schlugen die beiden Toptransfers Linus Omark und Joël Vermin bereits im 1. Spiel zu. Omark gelangen 3 Assists. Vermin traf zum 1:0 in der 18. Minute.

Nach Davos’ Ausgleich kurz vor der ersten Pause sorgte Abwehrchef Henrik Tömmernes für die Entscheidung: Innert 9 Minuten traf der 30-jährige Schwede zweimal. Daniel Winnik baute in der 39. Minute die Genfer Führung in Überzahl weiter aus.

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Tömmernes gelingt Doppelschlag für Servette
Aus Sport-Clip vom 02.10.2020.
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Samuel Guerras Tor 10 Minuten vor Spielende war nur noch Resultatkosmetik, zu dominant trat das Heimteam auf. Für das 5:2-Schlussresultat sorgte Eric Fehr mit einem Treffer ins verlassene Davoser Tor.

SRF zwei, sportlive, 2.10.20, 19:30 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Marco Knecht  (Marco Knecht)
    “Der Zweck heiligt die Mitteln”
    Ambri hat zwei mal Gut gespielt... und hat 0 Punkten.
    Lugano hat zwei mal solid aus der Defensive gespielt... und hat 6 Punkten.
    Pelletier ist ein alten Fuchs in der CH Hockeywelt... denke nicht dass er von der Angst getrieben ist.

    Arcobello ein glückliches Tor???? ...ich würde sagen...ein Extraklasse Tor
    1. Antwort von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
      Solid=langweilig....Peltier in der Tat ein Fuchs und wurde schon überall entlassen, wäre ein kleines Wunder wenn er in Lugano nicht entlassen würde. Mit dem Kader und Budget muss er mindestens im Halbfinal sein. Aber mit dem Spielstil, solid....er ist nicht mehr in Ambrí oder Fribourg.....Lugano und die Präsidentin wollen Spass und Titel...nicht lanweiliges solides Hockey.
  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Ambrí war nicht ebenbürtig sondern 2 Drittel 1. und 3.) Ddie bessere Manschaft, glückliches Tor von Arcobello hat es leider in die falschen Bahnen gelenkt. Erstaunlich dass Lugano mit dem Kader nicht dominanter aufgetreten ist. Peltier lässt ein relativ langweiliges Eishockey spielen will wohl nicht frühzeitig entlassen werden deshalb macht er eher auf abwarten.