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4 Spiele in 6 Tagen Bieler Mammutprogramm: «Da nimmt die Qualität natürlich ab»

Für den EHC Biel steht eine anstrengende Woche an. Sportchef Martin Steinegger ist nur bedingt glücklich darüber.

Stürmer Peter Schneider auf der Bieler Bank.
Legende: Anstrengende Zeiten in Aussicht Stürmer Peter Schneider auf der Bieler Bank. Keystone

Zwei Spiele zu Beginn und zwei Spiele Ende der Woche – für Biel herrschen in den nächsten Tagen Playoff-Verhältnisse. Sportchef Martin Steinegger ist sich bewusst: «Diese 4 Spiele werden bei uns an der Substanz nagen.»

Der gebürtige Bieler weiss, dass Sperrdaten und Stadion-Umbauten solche Kumulationen im Spielplan zur Folge haben können. Trotzdem: «Aus sportlicher Sicht bin ich nicht glücklich darüber. Auch für das Produkt ist es nicht förderlich, wenn die Spieler so stark belastet werden: Es ist klar, dass die Qualität abnehmen wird.»

Spaghetti spielte dieses Wochenende eine zentrale Rolle.
Autor: Martin Steinegger

Die nächsten Spiele des EHCB

Wochentag
Gegner
MontagSCL Tigers (a)
DienstagZSC Lions (h)
FreitagAmbri (h)
SamstagLugano (a)

Das Programm musste für die Mammut-Woche umgestellt werden: «Der freie Tag wurde gestrichen, wir mussten am Sonntag trainieren», bestätigt Steinegger. Und natürlich wurde auch die Energiezufuhr erhöht. «Spaghetti spielte dieses Wochenende eine zentrale Rolle.»

Cunti und Kohler zurück

Zum Auftakt geht es am Montag gegen die SCL Tigers. Pünktlich zum Emmentaler Derby lichtet sich das Bieler Stürmer-Lazarett mit der Rückkehr der zuletzt kranken Luca Cunti und Gilian Kohler. Allerdings mahnt Steinegger: «Ihr Energielevel wird sicher nicht top sein.»

Weiter verzichten muss Coach Antti Törmänen auf Damien Brunner, Anton Gustafsson, Fabian Lüthi (alle verletzt) und Mike Künzle (noch 1 Spielsperre).

Spieler bleiben pragmatisch

Gegner Langnau hat seit letztem Dienstag und damit fast einer Woche kein Spiel mehr bestritten. Für Steinegger ist klar: «Den Tigers fehlt der Spielrhythmus wohl etwas, das ist sicher ein kleiner Vorteil für uns.»

Ob Spielrhythmus oder nicht: Als ehemaliger Aktiver weiss der 47-Jährige, wie das Team die Woche angehen wird: «Als Spieler ist das ziemlich simpel: Du spielst dann, wenn ein Spiel ansteht.»

Video
Rajala schiesst EHCB zum Derby-Sieg
Aus eishockeyaktuell vom 25.10.2019.
abspielen

Sendebezug: Radio SRF 1, 25.10.19, 22-Uhr-Bulletin

6 Kommentare

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  • Kommentar von Hubert Glauser  (hubiswiss)
    Ich habe ohnehin mit dem Spielplan Mühe. Regelmässig Freitag und Samstag ist Betrug gegenüber dem Zuschauer. Den die Qualität leidet am zweiten Spiel. So ist die Qualifikation nur ein reines runterspielen. Selbst in der NHL ist jeweils eine Pause zwischen zwei Spielen.
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    1. Antwort von Silvio Fischer  (S.Fisch)
      Da muss ich ihnen allerdings widersprechen.
      In der NHL gibt es oft back-to-back Spiele, was aufgrund des massiven Programms und den grossen Distanzen verständlich ist.
      Wäre es ihnen denn lieber, wie in der NHL gleich mehrere Heim/Auswärtsspiele am Stück auszutragen? Das würde mich als Fan mehr aufregen...
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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Da wird im Sport über die unglaubliche Belastung gejammert. Die Jungs verdienen 100taus. von Franken, haben in der Regel 2 Spiele pro Woche und wenn es dann mal etwas mehr ist jammert man. Hr. Steinegger der schon mal versucht Argumente vorzuschieben wenn die Resultate nicht gut sind.
    Jeder Arbeiter hat 45 Std zu arbeiten, macht Überstunden, wenns brennt muss er mehr arbeiten und das für ein Bruchteil was Brunner, Hiller und Co kassieren.
    Also Hr. Steineggrer, nich jammern, lieferm.
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    1. Antwort von Oliver Oettli  (Taino)
      War Ihre Berufliche Karriere auch mit etwa 35 Jahren vorüber und mussten einen neuen Beruf erlernen oder vom bis dahin Ersparten leben?
      Haben Sie auch täglich viele Stunden trainiert, 3 mal die Woche bis nach Mitternacht gearbeitet? Haben es in ihrem Beruf auch ca 99% aller Lehrlinge am Ende nicht geschafft und mussten dann doch ins KV?
      In der Schweiz sind die Sportlerlöhne ganz in Ordnung, mit wenigen Ausnahmen. Sprächen wir hier von den USA, wäre ich mit Ihnen einig.
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    2. Antwort von Wilfred Scheidegger  (Ville Frayde)
      Herr Oettli, Sie glauben aber nicht wirklich, dass z.B. Herr Gisler und auch viele andere meinen, eine Eishockey- Spitzensport-Karriere bis 65 Jahren auszuführen sei? Auch den Clubcar fahren die Spieler nicht selber, diese jassen, schlafen, hören Musik oder lesen ewas, bei Speis und Trank! Apropo USA, es gibt immer Schlimmeres! Herr Oettli setzen Sie Ihre berufliche Karriere weiter fort und spenden und zahlen Sie weiter zünftigin Ihre Club's, die Spieler werden Ihnen immer sehr dankbar sein!
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    3. Antwort von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
      Nein eine Karriere ist mit etwa 35 fertig, es dann aber auch nicht die Meinung dass der dann die ächsten 30 Jahre nichts mehr tut.
      Habe selber Spitzensport betrieben, 4 x pro Woche 2-3 Std trainiert, Weekend Spiele. Habe über 40 Std gearbeitet, Weiterbildungen gemacht...Verdient habe ich Sport wenig.
      Ja Hr. Oettli die Spieler verdienen zu viel, ein durchschnittlicher Hockeyspieler über 200000, Fussballer noch extremer.
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