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Lugano – Zug
Aus Sport-Clip vom 31.03.2022.
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5:3-Sieg in Lugano Powerplays ebnen den Weg: Zug steht im Playoff-Halbfinal

Ein bisschen zittern musste der EVZ zum Schluss doch noch: Mit einem 5:0-Vorsprung ins letzte Drittel gestartet, kam Lugano plötzlich gefährlich aus der Kabine. Nicht schlecht gespielt hatten die Tessiner bereits zuvor, doch nun orientierten sie sich immer stärker in Richtung Zuger Tor:

  • 43. Minute: Es ist eigentlich sinnbildlich für die Partie: Calvin Thürkaufs vermeintliches 1:5 wird nach der Coach's Challenge aberkannt, weil Justin Abdelkader EVZ-Goalie Leonardo Genoni behinderte.
  • 48. Minute: Bernd Wolf entreisst Genoni den Shutout doch noch. Nach einem parierten Versuch netzt er zum 1:5 ein.
  • 51. Minute: Luca Fazzini belohnt ein spät spielfreudiges Lugano ein zweites Mal. In Überzahl stochert er den Puck über die Linie.
  • 53. Minute: Santeri Alatalo vollendet Yannick Herrens Vorlage aus der Drehung zum 3:5 der Tessiner.
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Senteler und Bertaggia im Interview
Aus Sport-Clip vom 31.03.2022.
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Durch dieses furiose Schlussdrittel kam in Lugano nochmals so etwas wie Spannung auf. Weil die Zuger im 1. Drittel aber Kaltschnäuzigkeit und im 2. Durchgang Dominanz bewiesen hatten, reichte das Aufbäumen der «Bianconeri» nicht für Zählbares.

Zug mit 10. Powerplay-Tor im 4. Spiel

Im ersten Drittel zeigten die Zentralschweizer ihre Stärke im Powerplay mit 3 Toren in Überzahl eindrücklich. Zuerst traf Jan Kovar in der 5. Minute, nachdem Lugano-Goalie Niklas Schlegel zuvor stark pariert hatte. Verteidiger Niklas Hansson nutzte in Minute 17 bei 5-gegen-3 aus, dass Luganos Mirco Müller seinem Goalie die Sicht nahm. Nur 21 Sekunden später netzte Marco Müller nach einem energischen Nachsetzen zum 3:0 ein.

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3 Strafen für Lugano – 3 Tore für Zug
Aus Sport-Clip vom 31.03.2022.
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Diese 3 Treffer waren bereits die Zuger Powerplaytore Nummer 8, 9 und 10 in diesem Playoff-Viertelfinal – im 4. Spiel wohlgemerkt. Die Luganesi hatten ihrerseits beim Stand von 0:1 eine doppelte Überzahl zu ihren Gunsten nicht nutzen können. Sie waren im Startdrittel leistungsmässig nicht 3 Tore schlechter.

Senteler und Herzogs Tore letztlich entscheidend

Luganos Mirco Müller stand dann beim 4:0 erneut im Fokus: Er verlor auf fahrlässige Art und Weise die Scheibe, Sven Senteler trug sich in die Torschützenliste ein (27.). Das 5:0 durch Fabrice Herzog 5 Minuten später war ein Sinnbild dafür, wie locker die Zuger vor dem Tor agierten – bis zum Schlussdrittel zumindest.

Der Start in die Playoff-Halbfinals ist auf den 8. April gesetzt. Bis dahin werden sich die Zuger von einer Serie erholen können, in der sie gegen Lugano ab dem 2. Spiel ungefährdete Siege gefeiert hatten, leistungsmässig aber mehr hätten zeigen können.

SRF info, sportlive, 20:00 Uhr, 31.03.2022;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Erich Singer  (Mairegen)
    2. Ich kann nicht nachvollziehen wie solche Posts an der Gegenlesung ungeschoren vorbeikommen und publiziert werden, oder ist es am Ende halt doch so dass nicht alle gleichbehandelt werden punkto ihren Vorgaben. Ich weiss das ich Schwierigkeiten habe dass mein Post veröffentlicht wird aber ich bin sicher nicht der Einzige der so denkt. Beleidigungen und Verleumdungen entsprechen Nicht Der Netiquette! Also wenden sie sie mal konsequent an. Das wäre gesittete Debattenkultur und nicht leere Worte!
  • Kommentar von Erich Singer  (Mairegen)
    1. Guten Tag liebe Sportredaktion, mal eine ernsthafte Frage; gibt es eine Netiquette oder gibt es sie nicht? Da gibt es einen Herrn S.Gisler. der dauernd Sportler. Trainer und Funktionäre beleidigt (L.H. Als Pickelgesicht/Mc Sorley und Wohlwend als unfähig und Behauptungen über Kenntnisse von Lohnlisten des HC Lugano etc.) hier aufführt ohne jede Quellenangabe oder fundierten Beweisen. Dies gilt auch für Herr Henchler.Und eine der Netiquette entsprechende Reaktion ihrerseits bleibt aus!
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Der HC Lugano mit seinem Wundertrainer scheidet sang und klanglos aus. Total überforderte Luganesi. Noch so ein Club der glaubt Millionen gewinnen Titel. Was für ein Desaster, nur ein mittleres Erdbeben in Lugano kann das Problem lösen, weder Mc Sorley noch Dominichelli genügen den Ansprüchen. Der Sportcheft hat glaube ich keinen Plan, genauso wie der Trainer. Das wohl grösste Missverständnis im Schweizer Eishockey Lugano und McSorley.
    1. Antwort von Marco Wüst  (Marco Wüst)
      Das passt ja super. Dann kann jetzt ihr Club Ambri noch die Tessiner Ehre retten und ihre Spiele in den Playoffs gewinnen. Oder wo war Ambri nochmals, Preplayoffs? Sie können gern gegen Lugano wettern, wenn Ambri ein bisschen konkurrenzfähiger wird. Bis dann schön den Ball flach halten.
    2. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Der neue Trainer an der Bande des HCL heisst....... Stefan Gisler, Nachweislich eine der kompetentesten Persönlichkeiten die es im Eishockey gibt!
    3. Antwort von Marco Meier  (ma.meier)
      Lugano ging nicht sang- und klanglos unter. Ich glaube, viele Manschaften hätten nach einem 0:5 an gar nichts mehr geglaubt. Ein unglaubliches letztes Drittel von Lugano, das zeigt, wie viel in ihnen eigentlich steckt. Leider wieder zu viele Strafen zu Beginn und seien wir ehrlich, wer kann bitteschön Zug stoppen?
    4. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      @Meier, 4:0 in der Serie ist sang und klanglos.
      @Wüst,mit dem Geld das Lugano jedes Jahr in die Mannschaft steckt wöre Ambri regelmässig mindestens im Final oder CH Meister. Lugano 2006 zum letzten Mal Meister. Der HCL ist meisterlich nur im Millionen verbrennen und nicht zu liefern. Alle reiten immer auf Bern herum, dabei ist Migano 10 x schlimmer ind schlechter.